Neue Enthüllungen im Fall Nef

  • Sonntag, 20. Juli 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 20. Juli 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 20. Juli 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Armeechef Roland Nef soll laut Sonntagszeitung seine ehemalige Partnerin viel massiver belästigt haben, als bisher angenommen. Sein Vorgesetzter, Bundesrat Samuel Schmid, habe davon gewusst, aber nicht gehandelt.

Weitere Themen:

Der Schweizer Kolumbien-Vermittler Jean-Pierre Gontard weist die Vorwürfe die Regierung in Bogotà zurück.

Bundesrätin Doris Leuthard rechnet mit 30 Prozent Einkommens-Einbussen für Bauern durch die weitere Liberalisierung des Welthandels.

In Peking gelten rigorose Autofahrverbote, um die Luftqualität im Hinblick auf Olympia zu verbessern.

Beiträge

  • Neue Vorwürfe gegen Nef und VBS-Chef Schmid

    Armeechef Roland Nef soll seine Ex-Freundin viel massiver belästigt haben als bisher angenommen. Diese Entwicklung wirft auch neue Fragen auf zum Verhalten von Bundesrat Samuel Schmid.

    Die Sicherheitskommission des Nationalrates (Sik) will noch während der Sommerferien eine ausserordentliche Sitzung einberufen zu den Umständen der Wahl von Armeechef Roland Nef.

    Grund seien die neuesten Enthüllungen zum Fall Nef, sagte Kommissionspräsident Bruno Zuppiger. Der Bundesrat müsse darlegen, wie es zur Wahl Nefs gekommen sei. Es gehe um die Glaubwürdigkeit der Armee, so Zuppiger.

    Philipp Burkhardt und Pascal Krauthammer

  • WTO ringt um Liberalisierung des Welthandels

    Seit 2001 ringen die mehr als 150 Mitgliedstaaten der Welthandelsorganisation WTO erfolglos um ein Abkommen für die Liberalisierung der Handelsbeziehungen.

    Morgen Montag starten sie einen weiteren Versuch. Bis Ende Woche sollte zumindest geklärt sein, wie stark die Landwirtschafts-Subventionen reduziert und die Zölle für Agar- und Industrieprodukte abgebaut werden.

    Bundesrätin und Volkswirtschaftsministerin Doris Leuthard gab sich in Genf zuversichtlich. Sie wolle sich für die Bauern einsetzen. Eine weitere Liberalisierung des Welthandels könne eine Einkommens-Einbusse von rund 30 Prozent für die Bauern bedeuten.

    Markus Mugglin

  • China sorgt für bessere Luft

    In Peking haben die Behörden weitere Massnahmen in Kraft gesetzt, um die Luftqualität in der Stadt zu verbessern. In drei Wochen beginnen dort die Olympischen Sommerspiele.

    Mehr als drei Millionen Autos in Peking dürfen nur noch an jedem zweiten Tag fahren. An welchen Tagen richtet sich nach dem Nummern-Schild. Verbote gibt es auch für die Auto-Flotte der Regierung und der Behörden.

    Zudem wurden zahlreiche Fabriken, die viele Schadstoffe ausstossen, vorübergehend geschlossen, oder sie mussten ihren Betrieb reduzieren.

    Das Internationale Olympische Komitee hatte mehrfach Massnahmen verlangt. Andernfalls müssten Wettkämpfe in Ausdauer-sportarten verschoben werden.

    Peter Achten

  • Im Libanon türmen sich Abfallberge

    In der libanesischen Stadt Saida wandeln Touristen auf den Spuren der Phönizier oder schlendern durch den Souk. Doch zwischen Saida und dem Mittelmeer türmen sich riesige Abfallberge.

    Seit mehr als 30 Jahren wird an der Küste von Saida der ganze Müll der Stadt und der Umgebung gesammelt. Die Abfallhalde nimmt den Einwohnern buchstäblich den Atem.

    Ein Umweltskandal, der typisch ist für den Libanon und seine Politik.

    Iren Meier

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Monika Oettli