Neue Forderungen für die Gotthard-Güterbahn

  • Montag, 8. November 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 8. November 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 8. November 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Für die Verlagerung von der Strasse auf die Schiene müssen Tunnel, Brücken und Unterführungen auf dem Korridor von Basel bis Chiasso ausgebaut werden.

Weitere Themen:

Schutzwall gegen China: In Ostasien ist Obama als Verbündeter hochwillkommen.

Schläger gegen Journalisten: In Russland nehmen die Übergriffe zu.

 

Beiträge

  • Neat-Tunnels sind auf den Zufahrten zu klein

    Die grosse Feier ist vorbei, der Durchstich im Gotthard-Basis-Tunnel geschafft. Damit ist die Rennstrecke für die Güterbahn unter den Schweizer Alpen in greifbare Nähe gerückt. Allerdings ist noch vieles unklar: So fehlt zum Beispiel das Geld für wichtige Anschlussprojekte.

    Die aber sind nötig, wenn die Neat dereinst wirklich rentieren soll. Jetzt erinnern Verbände und Eisenbahn-Transportunternehmen in Zürich daran, dass für sie der Güterbahnkorridor von Basel bis Chiasso oberste Priorität hat.

    Alexander Grass

  • Geldwäscherei: Neuer Druck auf die Schweiz

    Eben haben die Banker, und nicht nur sie, durchgeatmet: Mit Grossbritannien und mit Deutschland hat sich der Steuerstreit entspannt, mit anderen Staaten, so die Hoffnung, vielleicht bald auch. Und schon droht dem Schweizer Finanzplatz neues Unheil.

    Denn das Bankgeheimnis könnte wegen neuer Geldwäscherei-Regeln, die derzeit auf internationaler Ebene ausgehandelt werden, ein weiteres Loch erhalten, befürchtet die Finanzbranche. Sie schlägt präventiv schon mal Alarm.

    Beat Soltermann

  • Ostasien sucht die Nähe zur USA

    Jahrelang haben sich die Staaten Ostasiens China angenähert und gingen zugleich auf Distanz zu den USA. Doch mit seinem dominanten Gehabe brüskiert Peking seine kleineren Nachbarn immer wieder. Mit dem Resultat, dass diese nun erneut den Schulterschluss mit den USA suchen.

    Dementsprechend gross sind die Erwartungen an den am Montag beginnenden Ostasienbesuch von Präsident Barack Obama.

    Fredy Gsteiger

  • Angriffe auf Journalisten

    Russlands Journalisten leben gefährlich. Oleg Kaschin von der Tageszeitung «Kommersant» ist dafür nur ein Beispiel. Er wurde am Wochenende brutal zusammengeschlagen und lebensbedrohlich verletzt.

    Vieles deutet darauf hin, dass er das Opfer von Extremisten wurde, die ihn wegen seiner Berichte über Oppositions- und Bürgerbewegungen abstrafen und ausser Gefecht setzen wollten.Präsident Dmitri Medwedew hat die Attacke gegen Oleg Kaschin aufs Schärfste verurteilt. Genutzt hat es wenig. Bereits am Montag nämlich ist in einem Moskauer Vorort erneut ein Journalist spitalreif geschlagen worden. Und wieder war es einer, der sich von Berufs wegen mit Bürgerprotesten befasst hat.

    Peter Gysling

  • Widerstand gegen den grossen Börsendeal in Australien

    Schlecht ist es nicht, das Angebot, das vor ein paar Tagen aus Singapur in Sydney eingetroffen ist. Über acht Milliarden Franken will die Singapurer Börse für die australische Security Exchange (ASX) offerieren. Trotzdem steht die Übernahme dieses Publikumsunternehmens jetzt auf der Kippe.

    Denn in Australien haben sich Linke und Rechte gegen den Deal verbündet und leisten Widerstand gegen die Asiaten.

    Urs Wälterlin

  • Haile Gebreselassie hat genug vom Spitzensport

    Am Sonntag hat der Marathon-Weltrekordläufer und zweifache Olympia-Sieger in New York seinen Rücktritt erklärt.

    «Für mich ist es besser, jetzt aufzuhören und an anderer Stelle fortzufahren» sagte der 37-jährige Äthiopier, nachdem er das Rennen wegen einer Knieverletzung vorzeitig hatte aufgeben müssen.Gebreselassie war ein Ausnahmeathlet mit grosser Ausstrahlung in die ganze Welt und ein Held in seiner Heimat.Gespräch mit Mark Milde, dem Rennleiter des Marathon Berlin.

    Ursula Hürzeler

  • Islam-Serie: Halal

    Im Dossier werfen wir einmal mehr einen Blick auf muslimisches Leben bei uns. Seit der Antiminarett-Initiative im letzten Herbst hat sich die Diskussion um Muslime bei uns verschärft. Wir wollen in unserer Serie deshalb verschieden Aspekte muslimischen Lebens ausleuchten.

    In diesem Beitrag geht es um Halal: was im Ausland oft in riesiger Schrift über Imbissbuden leuchtet, ist bei uns noch ein stilles Geschäft für Eingeweihte. Halal bedeutet ganz allgemein alles, was erlaubt, was rein ist. Meist geht es dabei ums Essen. Fleisch, das nach strengen islamischen Riten geschlachtet wird, muss importiert werden. Schächten mit Betäubung ist begrenzt auch hier möglich. Die Waren sind gesucht und in dem Markt steckt viel Wachstumspotential.

    Simone Fatzer

Moderation: Ursula Hürzeler, Redaktion: Monika Oettli