Neue Runde im Atomstreit mit Iran

  • Samstag, 6. Februar 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 6. Februar 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Samstag, 6. Februar 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

An der Münchner Sicherheitskonferenz kommt es zu Gesprächen zwischen Iran und der Internationalen Atomenergiebehörde.

Weitere Themen:

Rund 700 Frauen aus der ganzen Schweiz sind zum Begegnungstag im Bundeshaus zusammengetroffen.

Die Ukrainer wählen fünf Jahren nach der demokratischen Orangenen Revolution an diesem Sonntag einen neuen Präsidenten.

Keiner wusste mehr übers Jassen als er: Die Schweizer Jass-Legende Göpf Egg ist tot.

Beiträge

  • Enttäuschender Münchner Sicherheitsgipfel

    Die diesjährige Sicherheitskonferenz in München stimmt wenig hoffnungsvoll. Für die grossen Themen - von den Atomwaffen über Afghanistan bis zum Klimawandel - ist weit und breit kein Konsens in Sicht.

    Vor allem die Grossmächte China und Russland zeigen sich nicht bereit, Lösungsideen zu entwickeln.

    An der Münchner Sicherheitsgipfel ist es zu einer Aussprache zwischen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) und Iran gekommen. Die Teilnehmenden sind vom Auftritt des iranischen Aussenministers Manucher Mottaki enttäuscht.

    Fredy Gsteiger

  • 700 Frauen am Begegnungstag im Bundeshaus

    Dieses Jahr sind erstmals seit Einführung des Frauenstimmrechts vor 39 Jahren die drei höchsten politischen Ämter der Eigenossenschaft mit Frauen besetzt. Bundes-, National- und Ständeratspräsidentin sprachen mit 700 Frauen über Rollen-Bilder und Karriere-Chancen.

    Mit diesem Begegnungstag wolle man sich gegenseitig inspirieren und Mut machen, ungewöhnliche Berufe zu ergreifen, und seinen eigenen Weg zu gehen. Das kam an.

    Katrin Hug

  • Schweinegrippe: WHO muss sich Kritik anhören

    Die Schweinegrippe hat während Monaten die Welt in Angst und Schrecken versetzt, und vielen Pharmaunternehmen Milliarden-Umsätze beschert. Der Basler Roche-Konzern zum Beispiel hat letztes Jahr den Umsatz von Tamiflu auf 3,2 Milliarden Franken verfünffacht.

    Unterdessen ist die Schweinegrippe beinahe Vergangenheit, die schlimmsten Pandemie-Szenarien sind nicht eingetreten. Die Weltgesundheitsorganisation WHO muss sich deshalb Kritik gefallen lassen.

    Die deutsche Epidemiologin Angela Spelsberg leitet das Tumorzentrum in Aachen und hat schon früh vor einer Hysterie im Zusammenhang mit der Schweinegrippe gewarnt. Auch kritisiert sie die Verbindungen der WHO zur Pharmaindustrie.

    Hans Ineichen

  • Gespaltene Ukraine: Stichwahl um Präsidentenamt

    Die Ukraine wählt morgen Sonntag einen Präsidenten oder eine Präsidentin. Die beiden Kandidierenden liefern sich einen harten Wahlkampf. Die Ukraine hat die Wahl zwischen schlecht und sehr schlecht, sagen einige.

    Zur Wahl stehen einerseits der konservative Viktor Janukowitsch, der vor fünf Jahren wegen der Orangen Revolution eine Wahl zum Staatsoberhaupt verpasst hatte, andererseits Julia Timoschenko, die ehrgeizige Ministerpräsidentin mit dem markanten Haarkranz.

    Peter Gysling

  • Nachruf auf den ersten Profi-Jasser der Schweiz

    Gottfried «Göpf» Egg entschied sich, sein Hobby Jassen zum Beruf zu machen. Keiner wusste so viel wie er über des Schweizers Lieblingsspiel. Der frühere DRS-Sportredaktor Peter Hotz hat in den 1970er-Jahren für Schweizer Radio DRS zusammen mit «Göpf» Egg eine Jass-Rubrik produziert.

    «Man muss immer zuerst schauen, ob es funktionier, erst dann kann man voll Risiko spielen», so habe «Göpf» gespielt, sagt Hotz.

    Nun ist der erste Profi-Jasser der Schweiz im Alter von 88 Jahren gestorben. Berühmt wurde «Göpf» Egg vor allem mit seiner Rolle als Schiedsrichter im «Samschtig-Jass». Ausserdem veröffentlichte er das Jass-Reglement «Puur - Näll - As», das inzwischen in der 9. Auflage vorliegt.

    Hans Ineichen

Moderation: Hans Ineichen