Präsident Bush kämpft um den Rettungsplan

  • Freitag, 26. September 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 26. September 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 26. September 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der US-Präsident will den staatlichen Rettungsplan für die Finanzwelt schnell verabschieden. Es gebe keine andere Wahl, sagte Bush.

Weitere Themen:

Die Finanzkrise sei nicht das Ende des Neo-Libaralismus, meinen Wirtschafts-Experten.

Das geplante zeitabhängige Billett-System der SBB stösst auf harsche Kritik.

Beiträge

  • Finanzkrise: Ohnmacht der US-Politik

    In den USA ist nach wie vor unklar, wann der Plan zur Rettung des Finanzsystems zustande kommt. Präsident Bush wandte sich praktisch gleichzeitig mit der Öffnung der Börse an die Nation.

    Bush erklärte, er wünsche eine rasche Verabschiedung des Plans im Umfang von 700 Milliarden Dollar. Zwar bestünden Differenzen über Einzelheiten des Plans, Einigkeit bestehe aber darin, dass jetzt gehandelt werden müsse. Es gebe keine andere Wahl, sagte Bush.

    In Washington herrrschen zur Zeit Chaostage: Auf dem Capitol Hill machte der Finanzminister einen Kniefall, Parlamentarier hielten vor laufenden Kameras ihren Zorn nicht zurück, Wählerinnen und Wähler riefen voller Wut Abgeordneten an.

    Peter Voegeli

  • Finanzkrise: Wettlauf gegen die Zeit

    Wirtschaftsliberale und Staatsinterventionisten sind sich für einmal einig: Es muss rasch etwas geschehen, sonst droht der totale Untergang der Finanzwelt.

    Wenn der seriöse US-Notenbank-Chef Ben Bernanke ein so düsteres Bild der Situation zeichne, dann müsse man ihn unbedingt ernst nehmen. Meint auch Manfred Gärtner, Professer für Volkswirtschaft an der Universität Sankt Gallen.

    Hans Ineichen

  • SBB will Pendlerströme besser verteilen

    Das von der SBB geplante zeitabhängige Billett-System sorgt für Zündstoff. Konsumentinnen befürchten, das Bahnfahren werde unattraktiv. Die SBB argumentiert, sie wolle Leute belohnen, die nicht zu Stosszeiten Zug fahren.

    Paul Blumenthal, Chef Personenverkehr bei den SBB, erklärte im «Tages-Anzeiger», Zugfahren zu Stosszeiten solle teurer werden. Damit sollen die Züge während den anderen Zeiten besser ausgelastet werden. Bis 2014 will die Bahn 200 Millionen Franken mehr einnehmen.

    Monika Binotto

  • Die CSU kämpft verzweifelt gegen den Abstieg

    Seit bald einem halben Jahrhundert kann in Bayern die CSU tun und lassen, was sie will. Die Christlichsozialen waren so beliebt und erfolgreich, dass die Wählerinnen und Wähler sie immer wieder mit absoluter Mehrheit im Amt bestätigten. Aber das könnte vorbei sein.

    Seit dem unfreiwilligen Abgang von Edmund Stoiber vor einem Jahr ist das Vertrauen der gebrochen. Verschiedene Umfragen zeigen, dass die CSU bei der Landtagswahl am Sonntag nur noch auf 47 Prozent kommt. Vor fünf Jahren hatte sie fast 61 Prozent.

    Ursula Hürzeler

  • Tadschikistan droht weitere Armut

    Tadschikistan ist die ärmste der fünf zentralasiatischen Republiken. Zwei Drittel der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Die meisten von ihnen arbeiten in der Landwirtschaft. Nun droht Missernte.

    Eines der Haupterzeugnisse Tadschikistans ist Baumwolle. Doch auch dieses Jahr droht eine schlechte Ernte, was für viele Menschen in Tadschikistan eine Katastrophe bedeutet.

    Martin Bölinger

  • Rekord-Flug eines Schweizers

    Der Schweizer Yves Rossy hat als erster Mensch mit einem Jet-Flügel auf dem Rücken den Ärmelkanal überquert.

    Der ehemalige Militärpilot startete in der französischen Hafenstadt Calais und düste fast mit Tempo 300 nach England, wo er, 13 Minuten nach dem Start, sicher mit dem Fallschirm landete.

    Alfred Schmidt

  • Das Geschäft mit den Opferzahlen

    Kaum bricht ein Krieg aus, kaum kommt es zu einer Naturkatastrophe, schon nennen Politiker, Hilfswerke oder Medien Opferzahlen. Sie werden oft aus politischen Gründen bewusst zu hoch oder zu tief geschätzt.

    Einerseits ist es unmöglich, schnell genaue Opferbilanzen zu erstellen. Andererseits werden Opferzahlen oft bewusst massiv manipuliert. Denn mit Opferzahlen wird Politik und werden Geschäfte gemacht und sie können zu falschen Reaktionen führen.

    Fredy Gsteiger

Moderation: Hans Ineichen