Russland will Truppen aus Georgien abziehen

  • Sonntag, 17. August 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 17. August 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 17. August 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat für Montag den Beginn des Abzuges der russischen Truppen aus dem georgischen Kernland angekündigt. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für den Beitritt Georgiens zur Nato ausgesprochen.

Weitere Themen:

In manchen Schweizer Spitälern kann man sich angeblich eine rasche Behandlung durch den Chefarzt erkaufen.

Viele Banken drehen den Kredithahn zu und schaden damit der Wirtschaft

und :

Die altehrwürdige Burgergemeinde in Bern und ihre Art Einfluss zu nehmen.

Beiträge

  • Russische Truppen in Georgien.

    Die Spuren des Krieges

    Am Montag soll der Abzug der russischen Truppen aus Georgien beginnen. Das hat der russische Präsident Dmitri Medwedew angekündigt. Sechs Tage hat der Krieg im Kaukasus gedauert. Aber diese sechs Tage reichten, um Zerstörung und viele Opfer zu hinterlassen.

    Doch die Lage vor Ort ist verworren und dem Besucher zeigt sich ein zwiespältiges Bild.

    DRS-Russlandkorrespondent Peter Gysling schildert  im Gespräch mit Simone Fatzer seine Eindrücke aus der georgischen Kleinstadt Gori.

    Peter Gysling

  • Bevorzugte Behandlung für reiche Patienten?

    Allgemeinversicherte Patienten können sich in vielen Spitälern zeitlich begrenzt in eine höhere Klasse einkaufen. Sie erhalten dann bessere Hotelleistungen oder auch die Behandlung durch den Chefarzt.

    Nun berichtet die Zeitung «Sonntag» von einem Fall, der aufhorchen lässt: Das Kantonsspital Aarau soll gegen einen Aufpreis von mehreren Tausend Franken eine raschere Behandlung in Aussicht gestellt haben.

    Inakzeptabel sei das, da sind sich Vertreter des Gesundheitswesens einig.

    Christine Wanner

  • Die restriktive Kreditvergabe der Banken

    Die US-Hypotheken- und Finanzkrise ist noch lange nicht ausgestanden und sie wirkt auch auf die Realwirtschaft. Denn jetzt drehen viele Banken den Kredithahn zu und schaden damit der Konjunktur.

    Das betrifft vor allem die USA und die EU. Aber auch in der Schweiz sind Banken im Kreditgeschäft weniger grosszügig als auch schon.

    Barbara Widmer

  • Ein neues Licht auf die Burgergemeinde Bern

    Als das Ancien Régime in Bern zu Ende ging, haben sich die Patrizier in der Berner Burgergemeinde zusammen geschlossen und sich riesige Ländereien gesichert. Zwar gibt es Burgergemeinden auch anderswo in der Schweiz. Aber keine ist so mächtig wie jene in Bern.

    Was die Bernburger tun und wie sie es tun, wirkt manchmal undurchsichtig. Ein Buch versucht Klarheit zu schaffen.

    Toni Koller

  • Die Wasserspringerin Guo Jingjing.

    Chinas Top-Sportler tragen goldene Fesseln

    Der Name der berühmtesten und bestverdienenden chinesischen Sportlerin ist hierzulande kaum bekannt: Die Wasserspringerin Guo Jingjing. Sie verdient Millionen und sie steht für den Aufstieg dank sportlicher Höchstleistung.

    Trotzdem bleibt sie eine Gefangene des Systems.

    Ueli Reist

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Urs Bruderer