Staatsstreich in Honduras

  • Sonntag, 28. Juni 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 28. Juni 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 28. Juni 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der Präsident von Honduras ist vom Militär festgenommen und nach Costa Rica ausgeflogen worden.

Weitere Themen:

Die Schweizer Grünen fordern einen Sitz im Bundesrat und erbitten Unterstützung von der SP.

Der in Zürich lebende Jens Petersen gewinnt den Ingeborg Bachmann Literaturpreis.

Beiträge

  • Machtkampf in Iran

    In Iran scheint hinter den Kulissen ein Machtkampf zu toben: Grosser Lärm kommt aus den Gemächern des obersten geistlichen Führers Ayatollah Chamenei, der sich über die «idiotischen Bemerkungen» von Europäischen und amerikanischen Politikern ärgert.

    Verschiedene Politiker versuchen nun offenbar Chamenei zu entmachten.

    Eine unabhängige Berichterstattung der Medien aus Iran ist derzeit nicht gewährleistet.

    Einer der Augenzeugen der Proteste ist der deutsch-iranische Schriftsteller und Islamwissenschafter Navid Kermani. Er ist vergangene Woche aus Iran nach Deutschland zurückgekehrt.

    Casper Selg

  • Staatsstreich in Honduras

    In Honduras haben Soldaten Präsident Manuel Zelaya festgenommen und ins benachbarte Costa Rica ausgeflogen. Offenbar gab es Zusammenstösse mit den Sicherheitskräften. Die EU verurteilt die Festnahme.

    Honduras Staatschef Manuel Zelaya sei in seinem Amtssitz in der Hauptstadt Tegucigalpa festgenommen und nach Costa Rica gebracht worden, wie die dortige Regierung bestätigt. Dies geschah wenige Stunden vor Beginn einer Verfassungs-Abstimmung, die Zelaya eine zweite Amtszeit ermöglichen könnte.

    Anne-Katrin Mellmann

  • Bachmann-Preis für Jens Peters

    Der in Zürich lebende deutsche Schriftsteller und Arzt Jens Petersen hat den renommierten Ingeborg-Bachmannpreis gewonnen. Petersen erhielt die Auszeichnung für seinen Text «Bis dass der Tod», in dem er sich mit Sterbehilfe und versuchtem Selbstmord befasst.

    Der Bachmann-Preis ist mit 38'000 Franken dotiert.

  • Annäherung zwischen Nato und Russland

    Der Georgienkrieg hat das Verhältnis zwischen der Nato und Russland, zwischen West und Ost, schwer belastet. Nun soll die Eiszeit zwischen Russland und der Nato zu Ende sein - offenbar dank entspannten und anregenden Gesprächen auf der Insel Korfu.

    Die Beziehung sei zwar besser, doch noch nicht gut, meint DRS-Korrespondent Fredy Gsteiger, der das Treffen und die Ergebnisse am NATO-Hauptquartier in Brüssel verfolgte.

    Fredy Gsteiger

  • Kubas Kassen sind leer

    Die Wirtschaftskrise trifft Kuba besonders hart. Die Karibikinsel nähert sich dem Staatsbankrott. Es ist die schwerste Krise seit langem.

    Die Folge der leeren Staatskasse sind akute Mangel-Erscheinungen: Nahrungsmittel aber auch Energie werden knapp. Eine Besserung ist nicht in Sicht.

    Franco Battel

  • Gerechte Lohnunterschiede?

    Wenn ein hochqualifizierter Manager oder ein Banker einen Bonus von drei Millionen Franken erhält, weckt das viel Unmut in der Bevölkerung. Wenn aber ein Fussballer wie Ronaldo Luis Nazario de Lima 19 Millionen pro Jahr kassiert schweigen die meisten.

    Dies gilt auch bei Roger Federer und anderen Sportlern. Warum?

    Norbert Thom leitet das Institut für Personal und Organisation der Uni Bern.

    Casper Selg

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Monika Oettli