Steuermilliarden für die UBS

  • Freitag, 16. Oktober 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 16. Oktober 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 16. Oktober 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Ein Jahr nach dem Rettungspaket. Wo steht die Grossbank, wo steht der Finanzplatz und wo die Politik?

Weitere Themen:

Der Menschenrechtsrat der Uno verurteilt Israel wegen des Gaza-Kriegs.

In Simbabwe protestiert Ministerpräsident Tsvangirai gegen Präsident Mugabe.

Der Tessiner Staatsrat greift in die politische Trickkiste um Locarno zu helfen.

Beiträge

  • Schicksalstag für Finanzplatz Schweiz

    Ein Jahr nach dem milliardenschweren Rettungspaket für die UBS: Wo steht die Grossbank, wo der Finanzplatz und wo die Politik? Eine Rückblende und ein Ausblick.

    Am 16. Oktober 2008 stand die UBS vor dem Abgrund. Bund und Nationalbank kamen mit 60 Milliarden Franken Steuergelder zur Rettung. Eine Rückblick.

    Die UBS erhielt frisches Geld und konnte ihre Ramschpapiere an die Nationalbank auslagern. Ob die Rettung der UBS dereinst als Lehrbuch-Beispiel in die Wirtschaftsgeschichte eingehen wird oder ob sie vor allem glücklichen Umständen zu verdanken ist, bleibt aber umstritten.

    Die Finanzkrise und die Lockerung des Bankgeheimnisses haben Spuren hinterlassen - nicht nur bei der UBS, sondern beim gesamten Finanzplatz Schweiz. Wie sieht dessen Zukunft aus?

    Oliver Washington, Barbara Widmer, Beat Soltermann

  • Israel fühlt sich von Uno ungerecht behandelt

    Obschon der Goldstone-Bericht auch Verbrechen der Hamas auflistet, sieht sich Israel allein am Pranger. Dementsprechend heftig sind die Reaktionen auf den Entscheid des Menschenrechtsrats der Uno ausgefallen.

    Der Rat verabschiedete am Freitag in Genf gegen den Willen der europäischen Staaten und der USA eine umstrittene Resolution zum Goldstone-Bericht.

    Robert Stähli

  • Australiens Angst vor islamischen Extremisten

    Auch Australien hat ein Problem mit islamischem Extremismus. In Sydney sind fünf junge Männer schuldig gesprochen worden, Bombenanschläge geplant zu haben. Ihnen droht lebenslange Haft.

    Noch während des Prozesses hatte die Polizei in Melbourne eine andere, ebenfalls islamistische Gruppe verhaftet.

    Urs Wälterlin

  • Simbabwe: Tsvangirai boykottiert Regierung

    Tabo Mbeki, der frühere Präsident Südafrikas brachte die beiden Feinde zusammen, manche sagen: zwang die beiden zusammen. Seit einem Dreivierteljahr regieren in Simbabwe der autoritäre Präsident Robert Mugabe und der Chef der Opposition Morgan Tsvangirai gemeinsam in einer Einheitsregierung.

    Doch nun sagt Tsvangirai, der Ministerpräsident plötzlich, er werde diese Einheitsregierung boykottieren.

    Ist das schon das Ende des Schulterschlusses? Frage an Afrika-Korrespondent Ruedi Küng.

    Philipp Scholkmann

  • Kursänderung für das Locarnese

    Locarno ist eine bekannte Marke als Filmfestival-Stadt und als Tourismus-Destination. Und dennoch musste die Gegend rund um Locarno in den vergangenen 25 Jahren ein wirtschaftliches Minuswachstum ausweisen - als eine der wenigen Gegenden der gesamten Schweiz. 

    Das Locarnese verlor Arbeitsplätze, die Zahl der Übernachtungen schrumpfte, wichtige Infrastrukturprojekte waren blockiert. Jetzt versucht die Tessiner Kantonsregierung einen Befreiungsschlag. Über die Köpfe der zerstrittenen Lokalpolitiker hinweg will sie der Bevölkerung eine grosse Gemeindefusion beliebt machen.

    Alexander Grass

  • Schweizer ist mächtigster Mann der Kunstbranche

    Der mächtigste Mann der Kunstwelt ist ein Schweizer. Hans-Ulrich Obrist ist sein Name und kaum jemand ausserhalb der Szene kennt ihn. Ein Manko? Nein, sein Markenzeichen.

    Obrist ist zurzeit Co-Direktor an der Serpentine Gallery in London. Er führt die «Power 100» Liste an, die das Londoner Magazin «Art Review» alljährlich publiziert, mit den wichtigsten Playern des internationalen Kunstbetriebs. Die Jury, die den 41-jährigen Thurgauer zum mächtigsten Mann der Kunstbranche gewählt hat, ist geheim.

    Franziska Baetcke

Moderation: Philipp Scholkmann, Redaktion: Monika Oettli