UN-Gebäude unter israelischem Beschuss

  • Donnerstag, 15. Januar 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 15. Januar 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 15. Januar 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die israelische Armee hat bei ihrem Angriff auf den Gazastreifen auch das Hauptquartier des Uno-Flüchtlingswerks in Gaza-Stadt beschossen.

Weitere Themen

Der Londoner Flughafen Heathrow soll dritte Startbahn erhalten.

Peru geht krass gegen protestierende Ureinwohner vor.

Beiträge

  • Israel beschiesst UN-Gebäude in Gaza Stadt

    Der Angriff der israelischen Truppen auf den Gazastreifen nehmen immer erschreckendere Dimensionen an. Hilfsorganisationen erreichen die Opfer nicht mehr und das Hauptquartier des UNO-Hilfswerkes für palästinensische Flüchtlinge UNRWA wurde Ziel von israelischen Granatenangriffen.

    Israel rechtfertigt den Beschuss mit dem Hinweis, seine Truppen seien ihrerseits aus unmittelbarer Nähe der Anlage beschossen worden.

    Robert Stähli

  • Was kann Israel im Gaza erreichen?

    Mit dem Angriff des Gazastreifens will die israelische Armee die Hamas schwächen oder sogar zur Auflösung zwingen. Dabei ist ihr jedes Mittel recht. Auch der Strassenkampf und die Konfrontation mit Zivilisten.

    Der ehemalige israelische Oberst Jonathan Fighel arbeitet für das Institut für Terrorismusabwehr in Herzlya. Er und andere haben immer wieder gesagt, eines müsse die israelische Armee vermeiden, sie dürfe sich ja nicht in Strassenkämpfe in Gaza oder anderen Städten einlassen. Jetzt tut sie es doch, seit Tagen schon. Wieso?>/p>

    Casper Selg

  • Wird Personenfreizügigkeit zur Schicksals-Abstimmung?

    Am 8. Februar stimmen wie über die Weiterführung und Ausdehnung der Personenfreizügigkeit ab. Bereits jetzt ist von einer Schicksals-Abstimmung die Rede.

    Diese Wortwahl erinnert an den 6. Dezember 1992. Damals stimmten die Schweizerinnen und Schweizer über den Europäischen Wirtschaftsraum EWR ab und es hiess, die Schweiz würde schweren Schaden nehmen, sollte der EWR abgelehnt werden.

    Können die beiden Abstimmungen miteinander verglichen werden?

    Oliver Washington

  • Warenprüfkonzern SGS mit glänzendem Jahresabschluss

    Das Geschäft des weltweit grössten Warenprüf- und Inspektionskonzerns SGS lief 2008 erneut glänzend. Gewinn und Umsatz des Genfer Unternehmens sind wie bereits die Jahre zuvor deutlich höher ausgefallen.

    Der Gewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um 38,4 Prozent und betrug 692 Mio. Franken. Ein Sechstel davon ist allerdings ausserordentlich: Die Philippinen haben nach einer gütlichen Einigung mit SGS Rechnungen aus den Jahren vor 2001 in der Höhe von 113 Mio. Fr. beglichen.

    Allerdings wäre der Gewinn auch ohne diesen Sonderfaktor um über 15 Prozent gestiegen. Hohe Wachstumsraten verzeichnet SGS mit weltweit 55 000 Mitarbeitern auch beim Umsatz: Dieser wuchs um 10,2 Prozent auf 4,8 Mrd. Franken. Ohne negative Währungseffekte hätte SGS sogar 17,7 Prozent mehr umgesetzt.>/p>

    Eveline Kobler

  • Peruanische Polizei misshandelte demonstrierende Indios

    In einem Kupferbergwerk im Norden Perus misshandelten Polizei und ein privater Sicherheitsdienst 2005 protestierende Indios und hielten die Taten auf Fotos fest. Die Aufnahmen wurden erst jetzt publik.

    Die Ureinwohner verlangten unter anderem eine Konsultativ-Abstimmung über ein Bergwerkprojekt. Die Minenindustrie ist ein wichtiges Standbein der prosperierenden peruanischen Wirtschaft und die Bergwerk-Betreiber geniessen eine bevorzugte Behandlung durch den Staat.

    Ulrich Achermann

  • Dritte Startbahn für Heathrow vertreibt ganzes Dorf

    Die britische Regierung hat trotz vehementer Proteste den Ausbau des Flughafens London Heathrow genehmigt. Das kleine Dorf Sipson muss dem Neubau der dritten Startbahn komplett weichen.

    Premierminister Gordon Brown sagte, die Entscheidung werde die Wirtschaft stärken. «Es ist unser Ziel, die wirtschaftliche Zukunft des Landes zu sichern.» Auch die Vorgaben für Lärm- und Umweltschutz sollten eingehalten werden.

    Gewerkschaften und Wirtschaft hoffen durch den Bau der Landebahn auf rund 65 000 neue Arbeitsplätze. Gegen das Ausbauprojekt gibt es allerdings weiter massiven und gut organisierten Widerstand von Umweltschützern, Anwohnern und Prominenten.

    Martin Alioth

  • Euro-Leitzins wird auf zwei Prozent gesenkt

    Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins für die Eurozone im Kampf gegen die Rezession um einen weiteren halben Prozentpunkt auf rekordtiefe zwei Prozent gesenkt.

    Bereits in den vergangenen drei Monaten hatte die EZB den Leitzins von 4,25 Prozent deutlich gesenkt: Nach zwei Schritten von je 0,5 Prozentpunkten beschlossen die Währungshüter im Dezember mit 0,75 Prozentpunkten die grösste Zinssenkung in der zehnjährigen EZB-Geschichte auf 2,5 Prozent. Durch sinkende Zinsen verbilligen sich Kredite für Unternehmen und Konsumenten.

    Niklaus Blattner war Wirtschafts-Professor, hat die Bankiervereinigung geleitet und sass im Direktorium der Nationalbank. Kann er den Entscheid der EZB quantifizieren?

    Casper Selg

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Isabelle Jacobi