US-Republikaner – Elite und Basis auf unterschiedlichen Wegen

  • Mittwoch, 2. März 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 2. März 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 2. März 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • US-Republikaner – Elite und Basis auf unterschiedlichen Wegen

    Das klare Ergebnis nach dem «Super Tuesday» bei den Republikanern: Donald Trump hat die Nase vorn, das Partei-Establishment zieht den Kürzeren. Keine Überraschung ist das für David Frum, der früher Reden für Präsident George W.

    Bush schrieb und heute den Zustand der Republikanischen Partei in der Zeitschrift «The Atlantic» analysiert.

    Beat Soltermann

  • Ende des 19. Jahrhunderts hatte sich ein gewisser Frederick Trump vom pfälzischen Kallstadt aus auf den Weg nach Amerika gemacht; er war der Grossvater des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump.

    Zurück zu den Wurzeln: die Trumps aus Kallstadt

    Kallstadt lockt mit Saumagen, nicht nur auf dem Teller, sondern auch im Glas; Saumagen ist auch eine Rebsorte. Dass immer mehr US-Medienschaffende Interesse zeigen an dem Dorf in Rheinland-Pfalz hat aber mit dem berühmten Enkel zu tun. Donald Trumps Wurzeln liegen an der pfälzischen Weinstrasse.

    Gespräch mit Thomas Jaworek; er ist Ortsbürgermeister von Kallstadt.

    Simone Fatzer

  • Die griechische Regierung - mit der eigenen Wirtschaftskrise kämpfend - ist mit der aktuellen Flüchtlingssituation heillos überfordert. Die EU-Kommission fungiert mit der beantragten Nothilfe nun als Feuerwehr. Bild: Flüchtlinge nach der Ankunft in einem provisorischen Lager am Rande von Athen.

    EU-Nothilfe für gestrandete Flüchtlinge

    Zum ersten Mal in ihrer Geschichte soll die EU Nothilfe leisten, um eine humanitäre Tragödie in ihrem Innern zu lindern. Damit Griechenland tausende gestrandete Flüchtlinge mit dem Allernötigsten versorgen kann, beantragt die EU-Kommssion bei den Mitgliedsländern 700 Millionen Euro.

    Massimo Agostinis

  • Der Uno-Sicherheitsrat hat einstimmig die härtesten Sanktionen gegen Nordkorea seit 20 Jahren verabschiedet.

    Uno-Sicherheitsrat will absolute Isolation Nordkoreas

    Die jüngsten Atomtests in Nordkorea Anfang Jahr haben das Fass zum Überlaufen gebracht: Der Uno-Sicherheitsrat erachtet Nordkorea als eine Gefahr für die Welt und hat scharfe Sanktionen gegen das Land verhängt.

    Fredy Gsteiger

  • Energieministerin Doris Leuthard vergleicht die Energiebranche mittlerweile mit der Landwirtschaft: Auch diese könne ohne staatliche Unterstützung nicht überleben.

    Energiestrategie 2050 – Ernüchterung ist eingekehrt

    Als Reaktion auf die Atomkatastrophe von Fukushima hat der Bundesrat vor drei Jahren die Energiestrategie 2050 lanciert: Der Ausstieg aus der Atomenergie sollte mit der Förderung alternativer Energien erreicht und der Stromverbrauch gedrosselt werden.

    Nach der Debatte im Nationalrat ist nun die AKW-Laufzeitbeschränkung definitiv vom Tisch. Die Energiestrategie ist vor allem zu einem Geldverteilungs-Instrument geworden.

    Philipp Burkhardt

  • Globale Generalisten wie Panalpina oder Kühne+Nagel sind in diesen Zeiten im Vorteil: Wenn es auf See einmal nicht gut läuft, gleich das die Luftfracht oder ein Spezialmarkt, der weniger konjunkturanfällig ist, wieder aus.

    Die Logistikbranche blüht trotz lahmem Welthandel

    Der Welthandel hat einen Gang zurückgeschaltet, China wächst langsamer als früher, weniger Waren und Rohstoffe werden transportiert. Trotzdem haben Logistikfirmen wie Kühne+Nagel oder Transalpina ihre Gewinne im vergangenen Jahr sogar noch gesteigert.

    Maren Peters

  • Ist die Baubranche selbst schuld, dass sie trotz Boom wenig verdient, oder verdient sie gar nicht so wenig? Die Frage ist umstritten.

    Lukrativer Bauen - Strategien und Gegenstrategien

    In der Schweiz wird nach wie vor viel gebaut; das zeigt der heute veröffentlichte Baupreisindex des Schweizerischen Baumeisterverbandes. Er zeigt auch, dass Bauen günstiger geworden ist und dass die Preise noch weiter sinken werden. Baufirmen klagen über viel Arbeit und wenig Verdienst.

    «Selber schuld», sagen dazu die Gewerkschaften.

    Klaus Ammann

  • Nie hätte Anson Chan gedacht, dass sich Peking derart einmischen würde in Hongkongs Angelegenheiten, dass die Hongkonger ihren Regierungschef noch immer nicht frei wählen dürften. Seit Jahren setzt sie sich für freie Wahlen in Hongkong ein, «Grossmutter der Demokratie» lautet ihr Spitzname inzwischen.

    Die «Grossmutter der Demokratie» von Hongkong

    Anson Chan war Hongkongs letzte Verwaltungschefin unter britischer Herrschaft. Heute gehört sie zu den schärfsten Kritikerinnen der Hongkonger Regierung. Sie ist enttäuscht von Pekings Versprechungen, hofft aber noch immer auf mehr Demokratie und Autonomie für Hongkong.

    Martin Aldrovandi

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Judith Huber