USA: Arbeitslosigkeit steigt langsamer

  • Freitag, 8. Mai 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 8. Mai 2009, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Freitag, 8. Mai 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Im April haben in den USA 540‘000 Menschen ihren Job verloren. Damit stieg die Arbeitslosenquote weniger schnell als befürchtet.

Weitere Themen:

Die Bundesratsparteien sind sich über ein drittes Konjunkturpaket für die Schweizer Wirtschaft nicht einig.

Tschechien hat eine neue Regierung: an die Stelle des gestürzten Premierministers Mirek Topolanek tritt Jan Fischer.

 

Beiträge

  • Schlechte Noten für den Bundesrat

    Die Bundesratsparteien stellen dem Bundesrat in Sachen Finanzkrise ein schlechtes Zeugnis aus. Der Bundesrat habe beim Bankgeheimnis konzeptlos gehandelt und miserabel kommuniziert.

    Bei den Von-Wattenwyl-Gesprächen berieten der Bundesrat und die Spitzen der grossen Parteien über das weitere Vorgehen. Die Gespräche dauerten ungewöhnlich lange, nämlich zweieinhalb Stunden.

    Bei den Gesprächen errang der Bundesrat nach Ansicht von DRS-Bundeshausredaktor Dieter Kohler einen Sieg nach Punkten.

    Dieter Kohler

  • In den USA verlangsamt sich der Stellenabbau

    Zwar steigt die Zahl der Arbeitslosen in den USA weiter, doch sie steigt langsamer als erwartet. Die Krise scheint zu stagnieren.

    In den USA sind seit Dezember 2007 5,7 Millionen Stellen gestrichen worden. Allein im April verloren mehr als eine halbe Millionen Menschen ihren Job. Die Arbeitslosenquote beträgt derzeit 8,9 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen stieg langsamer als allgemein befürchtet.

    Positive Zeichen aus den USA In den USA schaffen Firmen neue Arbeitsplätze, beim Immobilienmarkt gibt es Zeichen der Erholung, die US-Banken sind gemäss Stresstest weniger schlecht dran, als befürchtet. Und seit ein paar Tagen schliessen die Börsen im Plus.

    Casper Selg

  • Jan Fischer neuer tschechischer Premier

    In Prag hat Premierminister Mirek Topolanek sein Amt an Jan Fischer übergeben. Fischer ist Leiter des statistischen Amts in Prag und politisch ein völlig unbeschriebenes Blatt.

    Fischer soll bis zu den vorgezogenen Neuwahlen im Herbst die Regierungsgeschäfte führen und etwas Ruhe in den aufgeladenen tschechischen Politbetrieb bringen. Fischer muss ausserdem - im Nebenamt der Europäischen Union vorstehen.

    Dem braven Beamten steht eine Herkules-Arbeit bevor.

    Marc Lehmann

  • Papst besucht den Nahen Osten

    «Ich komme als Pilger des Friedens», sagt Papst Benedikt XVI bei seiner Ankunft in Jordanien. Nächste Woche reist der Papst weiter nach Israel und die besetzten Gebiete.

    Der Papst betont, er werde moslemische und jüdische Vertreter treffen. Das empfiehlt sich, denn in der Vergangenheit hatte er mit seinen Äusserungen bei Moslems und Juden für sehr viel Irritation und Verstimmung gesorgt.

    Casper Selg

  • Verschärfter Kampf um Forschungsmittel

    Österreich steigt beim Cern aus, dem Europäischen Kernforschungsprojekt in Genf. Die Kosten von 30 Millionen Franken pro Jahr seien zu hoch, teilte die österreichische Regierung mit.

    Am Cern sind 20 Länder beteiligt. Das Kernforschungslabor ist vor allem wegen seines Teilchenbeschleunigers berühmt. Er soll Erkenntnisse liefern über die Entstehung des Universums. Der kilometerlange Apparat läuft zur Zeit jedoch nicht. Kurz nachdem er im letzten September eingeweiht worden war, musste er wegen einer Panne abgeschaltet werden.

    Der überraschende österreichische Ausstieg spricht für einen steigenden Wettbewerb zwischen europäischen Forschungsinstitutionen.

    Patrik Tschudin

  • Keine Rehabilitierung der «Catillon»

    Die letzte in der Romandie als Hexe verbrannte Frau, «La Catillon», wird nicht vollständig rehabilitiert. Stattdessen hat das Freiburger Kantonsparlament eine allgemein gehaltene Erklärung verabschiedet.

    Eine Rehabilitation im juristischen Sinn sei nicht nicht möglich; der heutige Staat trage keine Verantwortung für die Verbrechen im Ancien Régime, argumentierte die Mehrheit im Rat.

    «La Catillon», mit bürgerlichem Namen Catherine Repond, lebte in Villarvolard. Nachdem Gerüchte über Hexerei die Runde machten, gestand sie schliesslich unter der Folter, was man von ihr hören wollte. Am 15. September 1731 wurde sie verbrannt.

    Patrick Mülhauser

  • Kein Geld für Fotoreportagen

    In Zürich steht die aktuelle Schweizer Fotografie im Rampenlicht: In verschiedenen Kategorien werden die besten Bilder mit dem Swiss Photo Award ausgezeichnet. Doch wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten.

    Ausgerechnet die Reportage-Fotografie die einstige fotografische Königsdisziplin - steckt in einer tiefen Krise: Zeitungen und Zeitschriften müssen sparen und verzichten auf kostspielige Fotoreportagen.

    Romana Costa

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Isabelle Jacobi