«ECO» vom 23.2.2015

Beiträge

  • AKW-Betreiber müssen mit Strafuntersuchung rechnen

    Die Atomkraftwerk-Betreiber von Gösgen und Leibstadt weisen in ihren Bilanzen das Fondsvermögen für Stilllegung und Entsorgung seit Jahren höher aus als es tatsächlich ist. Doch Verfahren aufgrund von Strafanzeigen, die gegen diese mutmasslichen Urkunden-Fälschungen eingereicht wurden, stellten die Staatsanwaltschaften von Solothurn und Aargau ein. Jetzt entscheidet ein Sonderstaatsanwalt, ob nicht doch untersucht werden muss. Das könnte zur Folge haben, dass letztlich Steuerzahler die AKWs mit Hunderten Millionen Franken sanieren müssten.

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  • Subventionen für Walliser Bergbahnen

    Die Skianlagen sind veraltet, die Gästezahlen sinken, der Markt schrumpft. Der Schweizer Tourismus steckt in der Krise. Allein im Kanton Wallis besteht ein Investitionsbedarf von einer Milliarde Franken, um die Infrastruktur für Tourismus und Skisport wettbewerbsfähig zu machen. Mit einem Gesetz zur Förderung der Bergbahnen will es der Kanton richten. Gefördert werden sollen grosse und rentable Bergbahnen, die langfristig am Markt bestehen können. Klingt gut, ist in der Praxis aber schwierig, wie das Beispiel Leukerbad zeigt.

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  • Reiseunternehmer Reto Rüfenacht hofft auf Durchbruch auf Kuba

    Reto Rüfenacht betreibt seit 15 Jahren eines der grössten Reisebüros auf Kuba. Jetzt hofft er auf den Durchbruch, denn Kuba und die USA wollen die Verhandlungen über die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen fortsetzen. Der US-Kongress hat das 1962 eingeführte Wirtschaftsembargo zwar nicht aufgehoben, doch das Reiseverbot für US-Touristen wurde gelockert. Gute Aussichten für den Zürcher Unternehmer – auch wenn Geschäften auf der sozialistischen Insel mit Tücken verbunden ist. Eine «ECO»-Reportage.

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