«ECO» vom 6.10.2014

Kinder sind eine Bereicherung. Und sie sind ein Wirtschaftsfaktor. Bis zum 21. Lebensjahr fallen für Eltern in der Schweiz pro Kind Kosten in der Grössenordnung von einer halben Million Franken an.

Von der Suisse Toy, der grössten Schweizer Spielwarenmesse in Bern, präsentiert Reto Lipp eine Sondersendung über das Geschäft mit dem Kind. Und dieses beginnt bereits vor der Geburt.

Beiträge

  • Das Kind aus dem Reagenzglas

    In der Schweiz kommen pro Jahr 80‘000 Kinder zur Welt. 2000 von diesen sind durch In-vitro-Fertilisation (IVF) gezeugt worden – und damit mehr als fünf pro Tag. Für spezialisierte Privatkliniken ist die künstliche Befruchtung ein gutes Geschäft, sie investieren kräftig. Die gesetzlichen Restriktionen in der Schweiz sind allerdings im Moment noch so stark, dass viele Frauen ins Ausland gehen. «ECO» begleitet eine Schweizerin mit Kinderwunsch in Spanien, dem europäischen Mekka der IVF-Industrie. Und zeigt, wo weiteres Wachstum für die Kliniken schlummert.

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  • Kinderkrippen im Wettbewerb

    Bis vor Kurzem führten Kinderkrippen lange Wartelisten. Das ist in einigen Regionen der Schweiz Vergangenheit. Dort müssen einzelne Krippen sogar abbauen, weil sie ihre Plätze nicht mit Kindern füllen können. Es herrscht neu Wettbewerb auf dem Krippen-Markt. Der Kita-Boom in der Schweiz ist verantwortlich für diese Entwicklung. Ausgelöst hat ihn das Impulsprogramm des Bundes. Viele Krippen wandeln sich nun von sozialen Einrichtungen zu Unternehmen – und schliessen sich zu Ketten zusammen, um zu überleben.

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  • Schweizer Pulver für asiatische Babys

    Flüssige Milch exportiert die Schweiz praktisch keine ins Ausland. Ganz anders beim Schweizer Baby-Milchpulver: Dieses ist ein Export-Schlager, vor allem in Asien. Die Produkte der luzernischen Hochdorf-Gruppe finden dort reissenden Absatz. «ECO» zeigt, wie Hochdorf-Vertreter in Asien das weisse Pulver verkaufen – und blickt ins Archiv: Nestlé hatte sich früher mit Baby-Milchpulver die Finger verbrannt; die Wunden sind bis heute sichtbar und wirken sich auf die ganze Branche aus.

  • Interview: Stabiler Schweizer Spielwaren-Markt

    In der Schweiz werden jedes Jahr Spielwaren im Wert von rund 430 Millionen Franken gekauft. Dieser Markt ist stabil, wie Renato Meier, Vorstand des Schweizer Spielwaren-Verbands, bestätigt. Im Interview sagt er, wie sich die Produkte durch Elektronik und Digitalität verändern und was in diesem Jahr unter dem Weihnachtsbaum liegen könnte.