Globalisierungsangst – Was kümmert das uns?

Ulrich Spiesshofer (CEO ABB), Sergio Ermotti (CEO UBS), Isabelle Welton (Marketing- und Kommunikationschefin Zürich Versicherung): Die globale Elite steht in der Verantwortung und – wie noch nie – unter Druck.

Populisten im Hoch, Nationalisten auf dem Vormarsch. Die Globalisierung hat weltweit heftige Reaktionen ausgelöst. Die Bürger sind verunsichert und suchen ihr Heil in Rückzug und Abschottung. Die globale Elite steht in der Verantwortung und – wie noch nie – unter Druck. Wie reagieren die Chefs multinationaler Konzerne und Banken? Es diskutieren:

Sergio Ermotti, CEO UBS

Der CEO der UBS glaubt nicht, dass die Globalisierung zu stoppen sei. Er fordert aber, Regulierungen müssten vermehrt auf Ebene der Nationalstaaten geschehen. Denn so könnten nationale Interessen besser berücksichtigt werden. Zudem müsse man mehr über die positiven Aspekte der Globalisierung sprechen.

Isabelle Welton, Marketing- und Kommunikationschefin Zürich Versicherung

Isabelle Welton begleitet den Umbau der Zürich Versicherung. Um im globalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben, durchläuft der Konzern ein radikales Sparprogramm. Gleichzeitig will sie die Zürich Versicherung als Arbeitgeber für Spitzenkräfte attraktiv halten – ein schwieriger Spagat.

UIrich Spiesshofer, CEO ABB

Der CEO von ABB, dem grössten Industrieunternehmen der Schweiz, sieht in der Digitalisierung eine Chance, Arbeitsplätze aus China zurück in die Schweiz zu holen. Das unterschiedliche Lohnniveau spiele keine entscheidende Rolle mehr. Gas geben und angreifen, das sei der richtige Weg.

#srfecotalk

Die Sendung steht ab 14.00 Uhr des Sendetages als Web Preview zur Verfügung.

Am selben Tag ist ein «ECO Spezial» zum Thema «Grenzen der Globalisierung» zu sehen, moderiert von Patrizia Laeri.