Notenbanker – diskrete Retter der Weltwirtschaft

Mit ihrer Geldschwemme haben Notenbanker zwar eine schlimmere Krise verhindert. Sie haben aber neue Risiken geschaffen, deren mögliche Folgen kaum abzuschätzen sind. «ECO» spricht mit Entscheidungsträgern und zeigt, warum die Schweiz für die mächtigen Notenbanker eine zentrale Rolle spielt.

Menschen ohne Jobs, Staaten am Rande der Pleite, kaum Wachstum in Sicht: Die Weltwirtschaft ächzt unter den Folgen der Finanzkrise – einer Krise, die wohl noch weit schlimmer geworden wäre, hätten nicht die Notenbanken frühzeitig grosses Geschütz aufgefahren: Milliarden, damit Finanzmärkte nicht austrocknen, damit Währungen und Staaten überleben, damit Unternehmen nicht Konkurs gehen. Mit beispiellosen Massnahmen versuchen sie seit 2007, die globale Wirtschaft in Schwung zu halten.

Risiken im Griff?

Nun treten Kritiker auf den Plan: Haben die Notenbanken die Risiken im Griff, die sie sich im Zuge der Rettungsaktionen aufgebürdet haben? «ECO» fragt, weshalb die Verantwortlichen so gehandelt haben. «ECO» zeigt, welche Gefahren damit verbunden sind. Und «ECO» gibt als eines der ersten Fernseh-Teams überhaupt einen exklusiven Einblick hinter die Fassaden der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich BIZ in Basel. Sie ist für die einflussreichen Notenbanker wie Fed-Chefin Janet Yellen und EZB-Chef Mario Draghi zum zentralen Treffpunkt geworden, um eine erneute Krise zu verhindern.

Eine Spezial-Sendung mit Einschätzungen von Entscheidungsträgern wie SNB-Präsident Thomas Jordan, BIZ-Generaldirektor Jaime Caruana, des renommierten Wirtschaftshistorikers Tobias Straumann und des Notenbanken-Insiders und langjährigen BIZ-Chefökonomen William White.

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