«ECO» vom 30.10.2017

Beiträge

  • Verdacht auf Raubkunst und wie sich damit Geld verdienen lässt

    Die Rückgabe von NS-Raubkunst an ihre Eigentümer oder ihre Nachfahren ist moralisch zwingend. Doch für Anwälte, Ahnenforscher und Banken ist die Suche nach Erben potentieller NS-Raubkunst ein lukratives Geschäft geworden. Entschädigungen in Millionenhöhe können erstritten werden. Kommt ein Gemälde in Raubkunstverdacht, ist es nahezu unverkäuflich, wie der renommierte Galerist Eberhard Kornfeld aus eigener Erfahrung weiss. Gekämpft wird mit harten Bandagen. «ECO» gibt vor der Eröffnung der Gurlitt-Ausstellung in Bern Einblick in das Geschäft mit dem Verdacht auf Raubkunst.

    Mehr zum Thema

  • Arbeitslos? Kauf dir eine Firma!

    Adrian Zwirner war kurz vor 50, als er seinen Kaderjob verlor. Eine neue Stelle hat er nicht auf Anhieb gefunden. Nun kauft er ein KMU. Ein ungewöhnlicher Weg aus der Arbeitslosigkeit, aber einer, der zunehmend wichtiger werden dürfte. Für ältere Stellensuchende lohnt es sich oft nicht, sich auf ausgeschriebene Stellen zu bewerben, weil sie schon alleine wegen ihres Alters aussortiert werden. Deshalb richten Personalvermittler den Fokus auf den verdeckten Arbeitsmarkt.

  • Drogenepidemie in den USA – Pharmaindustrie als Dealer angeklagt

    Donald Trump hat Missbrauch von opiumhaltigen Arzneien (Opioide) und Drogen zum nationalen Notstand erklärt. Zehntausende von Toten jedes Jahr, hunderttausende von Abhängigen. Die volkswirtschaftlichen Kosten gehen in die Milliarden. Der Staat Ohio klagt gegen fünf grosse Pharmaunternehmen. Jetzt sollen die Verursacher zahlen. Sie sollen durch Verkauf von opiumhaltigen Schmerzmitteln ganze Landstriche in Sucht und Abhängigkeit von Heroin getrieben haben.