«ECO» vom 30.5.2016

Beiträge

  • Viel Geld – wenig Fokus

    Die Gelder für Entwicklungszusammenarbeit sind in den letzten Jahren regelmässig und stark gestiegen auf zuletzt rund 3,4 Mrd. Franken. Die Schweiz streut ihre Hilfsgelder auf 105 Länder und 1222 Projekte. Seit Jahren verspricht die Deza, die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit, mehr Fokus. Doch ein solcher ist bis heute nicht wirklich zu erkennen. Nebst Hilfsorganisationen kritisiert auch die OECD den Missstand.

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  • Didier Burkhalter: Entwicklungshilfe dient der Aussenpolitik

    Bundesrat Didier Burkhalter erklärt im Gespräch mit «ECO», die Schweiz sei nicht Teil einer Allianz wie die EU und müsse daher mit vielen Ländern Beziehungen pflegen. Entwicklungszusammenarbeit diene der Sicherheit und helfe der Wirtschaft. Allerdings ist die Instrumentalisierung der Entwicklungshilfe für die Politik seit dem Kalten Krieg höchst umstritten.

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  • Palästina: Milliardenhilfe mit unerwünschten Nebenwirkungen

    Dutzende nichtstaatliche Organisationen engagieren sich in den palästinensischen Gebieten, dazu kommen zahllose staatliche sowie internationale Organisationen. Doch die internationale Hilfe konkurriert lokale Unternehmer, verzerrt das Lohnniveau und packt das grundsätzliche Problem nicht an: Solange Israel mehr als 60 Prozent des Gebiets kontrolliert, kann sich keine eigenständige palästinensische Wirtschaft entwickeln.

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  • Kugelsichere Mode aus Kolumbien

    Wo ein Markt ist, ist auch ein Geschäft. Der kolumbianischen Textilfabrikanten Miguel Caballero hat das klar erkannt. In seinem Land, wo jahrelang von Regierungswillkür und Terror herrschte, ist der Bedarf nach kugelsicherer Kleidung gegeben. Die Geschäftsidee aber war, schusssichere Kleidung herzustellen, die auf der Strasse nicht auffällt. Zu seinen Kunden gehören Unternehmer, Bodyguards – und Schweizer Banker. Der Besuch in einer besonderen Kleiderfabrik in Bogotà.

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