«ECO» vom 22.6.2015

Beiträge

  • Pavel Kysilka: Der Mann, der Staaten zu neuen Währungen verhilft

    Wieder geht die Angst um, dass Griechenland den Euro-Raum verlassen muss, die Angst vor neuen Unsicherheiten. Kaum einer weiss mehr über die Risiken der Einführung neuer Währungen als Pavel Kysilka. Er zog die Fäden, als sich 1993 die Tschechische Republik und die Slowakei teilten und erfolgreich zwei eigenständige Währungen einführten. Er diente beim Internationalen Währungsfonds und half anderen osteuropäischen Ländern, eigene Währungen einzuführen. «ECO» hat Pavel Kysilka in Prag getroffen und gefragt, was Griechenland von ihm lernen könnte. Live im Studio: Ökonom Klaus Wellershoff.

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  • Milliarden dank Verpfeifen

    Fifa-Präsident Sepp Blatter muss befürchten, dass ihn der Nächste, der auspackt, anschwärzt. Denn die US-Justiz beherrscht das Spiel mit Druck und Belohnung von Informanten. Betrugsverfahren gegen fehlbare Firmen bescheren den Behörden Milliarden, und die Whistleblower erhalten einen Teil der Beute. In Schweizer Unternehmen gelten Informanten weitgehend als Denunzianten, Reformen kommen nur langsam voran. «ECO» über den schmalen Grat zwischen ehrenhaftem Handeln und geldgetriebenem Verpfeifen.

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  • Was Lidl in der Schweiz gelernt hat

    Vom «enormen volkswirtschaftlichen Schaden» war die Rede, als Lidl 2009 in die Schweiz kam, vom «Preiskampf, der ganze Unternehmen vernichtet». Dem deutschen Discounter schlug Skepsis entgegen. Und er nährte die Bedenken der Kritiker mit seiner Verschwiegenheit. Jetzt öffnet Lidl das Visier – und gibt mit einem neuen Verteilzentrum den Anstoss zur weiteren Expansion. «ECO» begleitet den Lidl-Expansionschef und spricht mit ihm über die Lehren der ersten sechs Jahre.

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