Handy: Rechnung trotz Fehler bezahlen?

Der Sohn kriegt eine happige Handyrechnung, sagt aber, er hätte keine kostenpflichtigen Angebote und Dienste benützt beziehungsweise abonniert. Trotzdem hält der Kundendienst am Rechnungsbetrag fest, droht sogar mit betreibungsrechtlichen Schritten.

Kinder gilt es vor teuren Aboservices zu schützen.
Bildlegende: Kinder gilt es vor teuren Aboservices zu schützen. KEYSTONE

Ob und wie man sich in einem solchen Fall erfolgreich gegen den Mobilfunkanbieter wehren kann, sagt Beobachter-Experte Dani Leiser.

Die drei wichtigsten Punkte zum Thema:

  1. Sprechen Sie mit Ihrem Kind die Benützung des Handys ab und nützen Sie die Möglichkeiten der Anbieter und der Geräte, unbeabsichtigte Käufe und Aboabschlüsse zu verhindern.
  2. Ist Ihr Kind trotzdem in eine SMS-Abo-Falle getappt, bezahlen Sie nur den unbestrittenen Teil der Handyrechnung ein; den Restbetrag bestreiten Sie mit einem separaten Einschreiben.
  3. Lenkt der Mobilfunkanbieter trotzdem nicht ein, gelangen Sie an die Schlichtungsstelle für Telekommunikation (Ombudscom): www.ombudscom.ch.

 

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