Cash oder Kredit: Was ist uns Geld eigentlich noch wert?

Seit dem 12. April 2016 ist an den Bankschaltern die neue Schweizer 50er-Note erhältlich. Während vor 10 Jahren noch Zweifel bestanden, ob es angesichts des Euros und anstehender Beitrittsverhandlungen der Schweiz zur EU überhaupt noch Franken-Noten braucht, steht heute viel mehr die Frage im Raum, ob überhaupt noch Bargeld nötig ist. «Einstein» beschäftigt sich mit den Fragen, was wir für Geld machen und was es mit uns macht.

Beiträge

  • Von Schnecken, Münzen und Daten

    Reiner Tauschhandel funktioniert selten. Geld oder ein anderes Zahlungsmittel gibt es deshalb in jeder Kultur. Was mit Schnecken, Kakaobohnen oder Salz begonnen hat, ist heute zu Buchungszeilen und Accounts für anonyme Konten geworden. Eine Verwandlung, die Jahrtausende gedauert hat.

    Mehr zum Thema

  • Viel für Wenige: Geld ist ungerecht verteilt

    Wenige Reiche werden immer reicher - der Rest der Welt stagniert oder verarmt sogar. So lässt sich die globale Vermögensentwicklung der letzten Jahrzehnte ungeschönt zusammenfassen. Selbst die Schweiz ist von einer starken Ungleichheit der Vermögen betroffen. Reichtumsforscher Ueli Mäder wird angesichts dieser Entwicklungen nachdenklich. Und er hat gute Gründe...

    Mehr zum Thema

  • Was ist ein Mausleben wert?

    Geld verdirbt den Charakter, heisst es, und Marktwirtschaft die Moral. Die Experimente eines Bonner Wirtschaftsprofessors scheinen dies zu bestätigen: Wenn es darum geht, auf ein paar Euro zu verzichten und damit einer Maus das Leben zu retten, hat das Tierchen in der freien Marktwirtschaft jedenfalls schlechte Karten.

  • Ist die Zukunft bargeldlos?

    Immer häufiger verwenden wir Kreditkarten und andere bargeldlose Zahlungsmethoden, um unsere Rechnungen zu begleichen. Insbesondere unsere Smartphones werden immer mehr zum Portemonnaie. Vorreiter dieser elektronischen Geldbörsen sind Afrika und Schweden. Dort funktioniert der Alltag schon beinahe bargeldlos.

    Mehr zum Thema

  • Jugend in den Schulden

    Konsumverrückt und von Überschuldung bedroht: Dieses Klischee haftet der jungen Generation von heute bisweilen an. Glaubt man den Schlagzeilen, so sind die jungen Schweizer von heute kaum noch in der Lage, mit Geld umzugehen. Doch Forscher von der Fachhochschule Nordwestschweiz widersprechen diesem Bild. Sie wissen: Wenn junge Menschen in Geldnot geraten geht es selten um übermässigen Konsum.

Produzent: Ueli Sax; Autoren: Ueli Sax, Niels Waibel