China: Die neue Bahnnation

Die Volksrepublik China hat dem europäischen Bahnmarkt den Kampf angesagt. Mit Schweizer Technologien, Staatsmacht und viel Kapital will China die Zu(g)kunft revolutionieren und damit sogar den Flugverkehr konkurrieren.

«Einstein»-Moderator Tobias Müller macht sich auf eine Reise in die neue Bahnnation und rast unter anderem per Magnetschwebebahn mit 430 Km/h durchs Land.

«Einstein» zeigt exklusiv, wie Chinas Wissenschaftler in ihren Labors am Zug der Zukunft arbeiten, der Schallgeschwindigkeit erreichen soll. Sie setzen dafür auf Schweizer Technologien. Bereits 2030 soll der erste in Betrieb sein.

Beiträge

  • Fast so schnell wie eine Gewehrkugel

    Innerhalb von nur fünf Jahren baute China ein grösseres Hochgeschwindigkeitsnetz als ganz Europa – und lief damit der Bahn-Wiege den Rang ab. Auf Chinas Hochgeschwindigkeitsstrecken verkehren heute die «Bullettrains» mit über 300 Kilometern pro Stunde. Entwickelt hat diesen Zug der chinesische Ingenieur Shen Zhiyun. Eine Fahrt im französischen TGV und Schweizer Technologie haben den 87-Jährigen inspiriert. «Einstein» hat den «Vater der Hochgeschwindigkeit» getroffen.

  • Die gigantischste Zugfabrik der Welt

    Beim chinesischen Bahnbauer CRRC rollen täglich fast zwei komplette Hochgeschwindigkeitszüge vom Band. CRRC produziert heute bereits über zwei Drittel aller weltweit verkehrenden Hochgeschwindigkeitszüge und will jetzt auch Europa erobern. «Einstein» gewährt einen Blick in die gewaltigen Fabriken von CRRC und zeigt, wie erfolgreich China beim Feldzug gegen Europa ist.

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  • Sicherheit im Zugverkehr

    Der Bahnhof Shanghai-Hongqiao ist der passagierreichste Bahnhof Chinas: So gross wie 100 Fussball-Felder. 271 Hochgeschwindigkeitszüge müssen täglich koordiniert werden. Das regelt ein komplexes Kontrollzentrum. Dort setzen die Chinesen auf das Zugsicherungssystem ECTS, das ihnen ein Schweizer Bahningenieur nach China gebracht hat.

  • Die Zu(g)kunft heisst: Schallgeschwindigkeit

    2030 ist es soweit: Dann sollen in China die ersten Züge mit Schallgeschwindigkeit durchs Land schweben. In Vakuumröhren, ohne Luft- und Reibungswiderstand. So wollen die Chinesen mehr als 1200 Kilometer pro Stunde erreichen. Ist das tatsächlich möglich? «Einstein» hat Chinas Aufbruch in ein neues Bahnzeitalter exklusiv begleitet und gestaunt: Die Chinesen setzen als Basis für ihren Schallgeschwindigkeits-Zug auf Technologien «made in Switzerland».

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Produzenten: Mario Nottaris, Pascal Nufer; Autoren: Sebastian Günther, Boris Gygax, Lukas Messmer