«Einstein» – Let’s dance

Vom Solotanz bis zum Gruppentanz - tanzen ist eine der ältesten Kommunikationsmöglichkeiten der Menschheit.

Und gerade Gruppentänze fördern das Zugehörigkeitsgefühl, daher werden Choreografien seit jeher auch für Militär-Propaganda oder unter Fans genutzt. «Einstein» macht sich auf die Suche nach der Kraft des Tanzes – weshalb macht uns tanzen glücklich?

Beiträge

  • Tanzen ist Kommunikation

    Tanzen vermittelt Emotionen. Eine Forschergruppe der Universität Bern zeigt «Einstein», dass wir durch Tanz unsere Gefühle weitergeben können. Tanzen heisst, miteinander kommunizieren, auch wenn man sich nicht alles sagen kann – das zeigt sich auch am Beispiel der integrativen Tanzgruppe «Beweggrund».

  • Tanzen macht das Hirn glücklich

    Von Kopf bis Fuss – gerade beim Tanzen braucht es den Körper und unser Hirn. Denn für viele Bewegungen greifen wir auf Erinnerungen und Emotionen zurück. Aber nicht nur das: Sich gemeinsam im Rhythmus zu bewegen, schafft Nähe und fördert die soziale Bindung. Tanzen wirkt wie ein sozialer Klebstoff. Und das macht uns zufrieden.

  • Choreografie ohne Choreograf

    Wenn ein riesiger Schwarm Fische elegant durchs Wasser zieht, hat das fast etwas Magisches. Doch wie schaffen es die Tiere, sich in Gruppen so perfekt zu koordinieren? Und warum tun sie es manchmal – und manchmal nicht? Das untersuchen Forscher des Max-Planck-Instituts in Radolfzell. Ihre Erkenntnisse zeigen, bei allen Unterschieden, durchaus Parallelen zwischen Tier und Mensch auf.

  • Der Körper, das Werkzeug

    Der Körper wird bei Profitänzerinnen und -tänzern enorm belastet. Besonders extrem sieht man das beim Ballett. Können Ballerinen lernen, dank moderner Technik besser und gesünder zu trainieren? Ja, glauben Forscher der ETH Zürich und entwickelt gerade eine App, mit der die Tänzerinnen ihre Bewegungen sehr einfach erfassen können. «Einstein» testet die App mit einer Profi-Ballerina.

Artikel zum Thema

Produzentin: Ariane Meier; Autoren: Hanna Wick, Christian Seewald, Joël Baumann