«Einstein» vom 2.1.2014

«Einstein»-Spezial

«Einstein» begibt sich in einer Spezialsendung auf die Spur des individuellen Zeitempfindens sowie der verlorenen Zeit und zeigt auf, wie die ständige Beschleunigung des Lebens die Menschen immer mehr entmündigt.

Beiträge

  • Zeit vergeht – Zeit versklavt – Zeit prägt

    Zeit vergeht – Zeit versklavt – Zeit prägt

    48 Stunden ohne Uhr, Tageslicht und Umweltgeräusche: Drei Freiwillige lassen sich für «Einstein» auf dieses Zeit-Experiment ein. Was ist stärker, unsere innere Uhr oder unser Zeitgefühl? Was lässt die Zeit schneller oder langsamer vergehen? Wie unterscheidet sich das Zeitempfinden von Jung und Alt? Und ist unser Zeitgefühl angeboren? «Einstein» begibt sich in dieser Spezial-Sendung auf die Spur des individuellen Zeitempfindens, der verlorenen Zeit und zeigt auf, wie die ständige Beschleunigung des Lebens uns immer mehr entmündigt.

  • Die Zeitlupe: Schneller als das Auge

    Hochgeschwindigkeits-Kameras machen eine Welt sichtbar, die unserem Auge normalerweise verborgen bleibt. Die extreme Zeitlupe gibt dem Betrachter Zeit, um Emotionen mitzuerleben und Bewegungen millisekundengenau zu beobachten. Im Spielfilm sorgt das für spektakuläre Aufnahmen und Forscher können dadurch neue Erkenntnisse gewinnen.

  • Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

    Vier Jahre arbeitete er für sein Projekt: Der Dokumentarfilmer Florian Opitz machte sich auf die Suche nach seiner verlorenen Zeit und versuchte zu erklären, warum immer mehr Menschen unter Zeitdruck und Zeitnot leiden. Für seine filmische Recherche reiste er um die halbe Welt, besuchte Manager und Bergbauern, Zeitforscher und Zeitplaner. In «Einstein» bilanziert er Erlebnisse und Erfahrungen seines Filmes "Speed - auf der Suche nach der verlorenen Zeit".

  • Trügerisches Zeitgefühl: Minuten schleichen, Stunden rasen

    Warum vergeht Zeit einmal viel zu schnell und dann wieder quälend langsam? Und warum rast sie immer mehr, je älter man wird. Psychologe und Zeitforscher Marc Wittmann kennt die Mechanismen des Zeitempfindens und weiss, dass man dem Zeitgefühl nicht einfach ausgeliefert ist. Je intensiver man lebt, und je mehr Erinnerungen im Gedächtnis haften bleiben, desto länger erscheint einem die Zeit in der Rückschau.

  • Mohrenkopf-Experiment zum Zeitempfinden

    Das Zeitgefühl ist nicht angeboren. Zwar entwickeln bereits Babys und Kleinkinder schnell ein Gefühl für Abfolgen. Aber ein Zeitempfinden im eigentlichen Sinne entwickelt sich erst im Kindergarten-Alter. Wie weit es entwickelt ist, zeigt ein einfacher Test. Man offeriert Kindern eine Süssigkeit und lässt ihnen die Wahl, diese sofort zu essen, oder zu warten und dafür später zwei zu bekommen. Was dann passiert? «Einstein» hat es mit einer Kindergartenklasse ausprobiert.