«Einstein» vom 11.3.2010

Beiträge

  • Neue Gletscherhöhle im Val Roseg

    Auf einer Gletschertour mit einer jungen Glaziologin ist «Einstein» im Oberengadin in eine riesige, zuvor wohl noch nie betretene Eishöhle eingestiegen. Neue Höhlen wie die im Val Roseg kommen schon fast monatlich zum Vorschein. Die Ursache für den Eishöhlenboom liegt auf der Hand: es ist der Gletscherschwund.

  • Erste Klima-Skitour am Morteratsch

    Engadiner Bergführer bieten zusammen mit der Academia Engiadina ab sofort eine Skitour der besonderen Art an. Auf einer vierstündigen Abfahrt von der Diavolezza über den Morteratsch-Gletscher erleben die Touristen hautnah mit, in welchem Ausmass das ewige Eis wegen der Folgen des Klimawandels zurückgeht. «Einstein» war auf der allerersten Klima-Abfahrt dabei.

  • Autopsie ohne Skalpell und Säge

    Wissenschaftler des Rechtsmedizinischen Instituts Bern haben eine Technik entwickelt, die mit Laserscannern den Körper und allfällige Verletzungen schichtweise sichtbar macht. Es entsteht ein 3-D Bild. Der Körper bleibt unversehrt. Diese sogenannte Virtopsy wird insbesondere für die Autopsie von im Irak gefallenen GI's angewendet.

  • Gesunder Reis für China - eine Schweizer Erfindung

    Wer sich hauptsächlich von weissem Reis ernährt, muss mit Mangelerscheinungen rechnen. Denn die Vitamine und Mineralstoffe befinden sich in der äussersten Schicht des Reiskorns - sie gehen beim Schälen verloren. Lebensmitteltechnologen und Ingenieuren aus der Schweiz ist es jetzt gelungen, aus Bruchreis neue Reiskörner zu produzieren und diese mit Nährstoffen anzureichern.

  • Funny Science: «Guetzli tunken»

    Erstaunlich, mit welchen Themen sich Wissenschaftler beschäftigen - und noch erstaunlicher ist, was dabei herauskommt! Diese Woche beschäftigt sich «Einstein» mit dem Problem: Wie tunkt man ein «Guetzli» am besten in den Kaffee, damit es möglichst knusprig bleibt? Senkrecht oder waagrecht?

  • Die Macht der Vorurteile

    Ausländer haben oft gegen negative Vorurteile zu kämpfen. Bei Umfragen in der Schweizer Bevölkerung kommen solche Vorurteile nicht immer gleich zum Vorschein. Forscher haben einen Test entwickelt, der auch versteckte oder unbewusste Ausländerfeindlichkeit entlarvt. «Einstein» testet diese Methode auf der Strasse und zeigt, welche Rolle das Gehirn bei der Bildung von Vorurteilen spielt.