«Einstein» vom 14.4.2011

Beiträge

  • Smart Grids: Elektrizität wird intelligent und ökologisch

    Strom aus Sonne und Wind fliesst nicht kontinuierlich ins Netz. Um diese Schwankungen auszugleichen, müssen Energieversorger, Netzbetreiber, Konsumenten und Haushaltgeräte miteinander kommunizieren können, sodass Geräte wie Kühlschrank, Tumbler oder Abwaschmaschine sich erst dann einschalten, wenn genügend Strom im Netz ist.

  • Radioaktivität im Meer

    Mehr als zehn Millionen Liter verstrahltes Kühlwasser sind seit dem vierten April in den Pazifik geflossen. Die Betreiber des beschädigten Kernkraftwerks Fukushima geben an, es sei nur "schwach radioaktiv". Doch Experten vermuten, dass nicht nur schnell abbaubares Jod 131 ins Meer geflossen ist, sondern auch das langlebige Caesium 137. Wie verbreiten sich die radioaktiven Isotope im Wasser? Und was bedeuten sie für die Lebewesen im Meer?

  • Verstrahlt bis in die Knochen

    25 Jahre nach dem Super-Gau hat die Natur Tschernobyl zurück erobert. Ohne Menschen wirkt die Sperrzone fast wie ein Naturschutzgebiet. Doch der Schein trügt. Die Pflanzen strahlen stärker als der Boden und bei den Tieren dringen radioaktive Stoffe bis in die Muskeln und Knochen vor. Egal ob Maus, Schwalbe, Bär oder Wolf – sie alle werden von innen verstrahlt. Ein ganzes Tierleben lang.

  • Hirnschädigung durch Strahlung

    Jury war noch im Mutterleib, als der Reaktor in Tschernobyl explodierte und seine Mutter aus Pripyat evakuiert wurde. Seit Geburt leidet Jury an Epilepsie. Er ist kein Einzelfall. Ukrainische Forscher haben herausgefunden, dass das Gehirn auf pränatale Strahlung besonders verletzlich reagiert.

  • Die Vergessenen von Tschernobyl

    Valentina Grinik lebt mit ihren drei Kindern noch immer auf verstrahltem Boden. Sie sorgt sich um die Gesundheit ihrer Kinder. Doch niemand sagt ihr, wie stark Erde und Wasser kontaminiert sind, niemand hilft. Green Cross Schweiz hat Valentina Grinik mit einem mobilen Ärzteteam und einem amerikanischen Forscher besucht. Gemeinsam wollen sie herausfinden, wie zielgerichtete Hilfe für diese vergessenen Opfer aussehen muss.