«Einstein» vom 27.5.2010

Beiträge

  • Die Ascheproben vom Eyjafjalla

    Der Schweizer Vulkanexperte Peter Diethelm beschäftigt sich seit vielen Jahren jede freie Minute mit Vulkanen. Zurzeit natürlich mit den Eyjafjalla auf Island, der mit seiner Aschewolke den Flugverkehr in ganz Europa beeinträchtigt. Diethelm hat im Auftrag der ETH Zürich rund um den Vulkan Proben der Asche und des Magmas genommen. Mit der Analyse dieser Proben wollen die Forscher mehr über das Gefahrenpotential des Eyjafjalla erfahren.

  • 9/11 – im Erbgut der Überlebenden festgeschrieben

    Noch vor wenigen Jahren hätte das niemand für möglich gehalten: Kurzfristige Ereignisse im Leben eines Menschen können sich in seinem Erbgut niederschlagen - auch Katastrophen. Ein Münchner Psychiater ist diesem Phänomen mit Hilfe von Überlebenden der 9/11- Anschläge in New York ein grosses Stück näher gekommen.

  • Wissenschaftler der Epi-Genetik auf der Spur

    In der Genetik existiert offenbar noch eine weitere Ebene, über die Merkmale und Dispositionen vererbt werden können: Die Epi-Genetik. Dabei scheinen Ernährung und Umwelt unabhängig vom Erbgut Einfluss auf die Gene zu nehmen und diese ein- und auszuschalten. ETH-Forscher sind diesen Vorgängen auf der Spur.

  • Typisch Frau - typisch Mann! «Einstein» will’s wissen...

    Frauen haben keinen Orientierungssinn, Männer zeigen keine Gefühle. Lassen sich Vorurteile wie diese wissenschaftlich erhärten? Die neue «Einstein»-Serie geht den Klischees über Mann und Frau auf den Grund. Diese Woche: Sind Männer tatsächlich wehleidig und Frauen also härter im Nehmen?

  • «Einstein» ist schwerelos

    Marc Studer ist Mediziner und Militärpilot. Für seine Doktorarbeit kombiniert er beide Leidenschaften auf spektakuläre Weise. Er hat den Waffenschacht seines Jets in ein mobiles Labor umgebaut. Auf seinen Trainingsflügen setzt Studer zu Parabelflügen an, um während 45 Sekunden das Verhalten von Blutzellen bei Schwerelosigkeit zu testen. Er will herausfinden, warum Astronauten im All Probleme mit dem Immunsystem haben.

  • Die Regenmacher

    Was unter Labor-Bedingungen bereits gut funktioniert, wird am Ufer der Rhone in Genf unter realen Wetterbedingungen untersucht: Energie eines Lasers lädt Wasser-Moleküle in der Luft auf - und schon beginnt der Wasserdampf zu kondensieren. Diese Wassertröpfchen sind allerdings winzig klein. Bis zum richtigen Regen ist es ein weiter Weg.