«Einstein» vom 4.9.2014

Beiträge

  • Die Evolution der Babywiege

    Eltern wiegen ihre Babys in den Schlaf. Seit Jahrhunderten sind Mütter und Väter mit der Methode des In-den-Schlaf-Wiegens erfolgreich. Trotzdem ist wenig über das Phänomen bekannt. Forscher der ETH und Uni Zürich haben jetzt ein Schaukelbett entwickelt, das leicht schwingt. Erste Tests im Schlaflabor sind vielversprechend. Die Vision der Zürcher Forscher: ein Schaukelbett, das in jedes Schlafzimmer passt. Sogar Menschen mit Schlafstörungen könnten so vom Wiegen profitieren.

  • Mit Klickgeräuschen zu effizientem Schlaf

    Im Schlaf filtert das Gehirn, was vom tagsüber Erlebten und Erlernten im Langzeitgedächtnis gespeichert wird. Neurowissenschaftler haben jetzt eine Methode gefunden, wie sie das Gehirn im Tiefschlaf gezielt stimulieren können. Die Forscher sind überzeugt: Auf den Tiefschlaf abgestimmte Klicklaute helfen dem Gehirn zu lernen – und verbessern zusätzlich die Schlafqualität.

  • Schlauer schlafen: Die Tricks der Tiere

    Wie bei uns Menschen gibt es auch im Tierreich Kurz- und Langschläfer. Aber auch solche, die mit angehaltener Luft schlafen oder mit einem offenen Auge, um die Umgebung immer mit Blick zu haben. «Einstein» geht dem Schlafverhalten verschiedener Säugetiere auf den Grund. Vom Elefanten über den Seehund bis hin zum Faultier, das nicht immer so faul ist, wie sein Name vermuten lässt.

  • Risikoreich: Wenn müde Manager schlaftrunken entscheiden

    Schlaf ist unproduktiv. Viele Spitzenpolitiker und Manager sind deshalb der Meinung, dass man in den entsprechenden Positionen mit wenig Schlaf auskommen muss. Viele geben stolz an, vier bis sechs Stunden Schlaf genügten ihnen vollauf. Schlafforscher des Universitätsspitals Zürich untersuchen, wie sich dieser chronische Schlafmangel auf das Entscheidungsverhalten der Führungsspitze auswirkt. Die Resultate dürfte den Entscheidungsträgern wenig gefallen. Auch Moderator Tobias Müller nimmt an der Studie teil und erfährt, ob er mit zu wenig Schlaf anders entscheiden würde.