Rekordtrockenheit im Wasserschloss – die Folgen für die Schweiz

Der Rheinfall ein Rinnsal, tote Fische, Ernteeinbussen. Die Trockenheit diesen Sommer übertraf alles.

«Einstein» zeigt, warum der Borkenkäfer wegen der Trockenheit gewaltige Schäden angerichtet hat. Und wir begleiten ein Experiment, das einen durchaus erwartbaren, noch trockeneren Sommer simuliert.

Beiträge

  • Ausgetrocknete Seen und Rekordwerte

    Der Lac de Brenets ist ausgetrocknet, auf dem Rheinfall wachsen Pflanzen, vielerorts müssen Fische umgesiedelt werden – alles Folgen der monatelangen Trockenheit. Noch nie wurden derart tiefe Wasserstände und Abflüsse gemessen. In gewissen Regionen gab es so wenig Regen wie noch nie seit Messbeginn.

  • Wie die Trockenheit unseren Wald umbaut

    Im Wallis sind wegen der Trockenheit mancherorts bis zu 40 Prozent der Föhren abgestorben. Im Mittelland leidet die Fichte. Geschwächt von der Trockenheit wird sie von einer Borkenkäfer-Invasion befallen. Der Wald der Zukunft wird wegen der zunehmenden Trockenheit nicht mehr derselbe sein.

  • Was, wenn die Gletscher weg sind?

    Im Sommer ist die Hälfte des Wassers in der Rhone Schmelzwasser aus den Gletschern. Doch diese werden Ende Jahrhundert praktisch verschwunden sein. Die Folgen: noch weniger Wasser in vielen Flüssen. Stauseen statt Gletscher könnten gemäss Forschern das Problem lindern. Doch macht das wirklich Sinn?

  • Digital Wasser sparen

    Am stärksten von der zunehmenden Trockenheit sind in der Schweiz die Bauern betroffen. Ihnen wird im Sommer immer öfters das Wasser zur Bewässerung fehlen. Forscher haben nun Sonden entwickelt, die hocheffizientes Bewässern ermöglichen.

Produzent: Simon Joller; Autorinnen: Sandra Odermatt, Andrea Meier