«Einstein» vom 18.9.2014

Beiträge

  • Schneller Lesen dank neuer Methode?

    Seit 5000 Jahren lesen Menschen von links nach rechts – oder umgekehrt – und von oben nach unten. Diese Lesemethoden wurden für Bücher, Tafeln und Zeitungen entwickelt, nicht aber für die mobilen Geräte von heute. Da bieten sich nämlich ganz andere Möglichkeiten des Lesens. «spritz» heisst eine solche Anwendung. Sie verspricht doppelte Lesegeschwindigkeit bei gleichem Textverständnis. «Einstein» besuchte einen Entwickler dieser Technologie und macht den Alltagstest.

  • «Schwiizertütsch» macht gute Laune

    Geahnt haben wir es doch irgendwie schon immer: Schweizerdeutsch ist eine positive Sprache – jedenfalls ist jetzt wissenschaftlich belegt: Die vielen «i» verbessern die Stimmung! «Hüüsli», «Maitli», «Büürli» – vielleicht liegt das friedliche und zufriedene Wesen der Schweizer und Schweizerinnen in dieser i-lastigen Sprache begründet. Das jedenfalls vermuten Forscher, ausgerechnet aus dem «Grossen Kanton» an der Uni Erfurt.

  • Welche Schweizer Dialekte sind besonders beliebt?

    Bütschgi, Güürbsi, Bätzgi oder Gütschi: Gemeint ist immer das Kerngehäuse des Apfels. Schweizer Dialekte haben unzählige regionale und lokale Eigenheiten. Eine Dialekt-App hilft, den eigenen Dialekt mehr oder weniger treffsicher zu lokalisieren, und zwar aufgrund der Aussprache von nur 16 Wörtern. Über 45'000 User haben ihren Dialekt bereits bestimmt. Mit diesem Datensatz können Sprachwissenschaftler der Universität Zürich zeigen, welche Dialekte sich ausbreiten.

  • Drohne für Rettungsmission in Australien

    Im Australischen Busch treffen sich seit Jahren Tüftler aus aller Welt für einen aussergewöhnlichen Wettbewerb: die Outback Challenge. Eine Drohne muss dabei per Autopilot eine Puppe, den sogenannten «Outback Joe», finden und aus der Luft mit einer Flasche Wasser versorgen. Die Belohnung: 50'000 Dollar. Seit 2007 wird der Wettbewerb durchgeführt. Gewonnen hat den Hauptpreis noch niemand. Ein Team aus der Schweiz will das nun ändern.