Vaterforschung – was passiert, wenn Mann Vater wird?

Was passiert, wenn Mann Vater wird? Schon nur einen Tag lang in die Rolle eines Teilzeit-Papis zu schlüpfen ist kein Zuckerschlecken - das erfährt Tobias Müller am eigenen Leibe. Das Bild des Vaters hat sich in nur 25 Jahren radikal verändert: Von der autoritären Respektsperson zum liebevollen Teilzeit-Papi. Doch wieso arbeiten immer noch nur 10 Prozent aller Väter Teilzeit? Was bringt ein spielender und raufender Papi den Kindern? Und ist das Testosteron dafür verantwortlich, dass nicht alle Männer gute Väter sein können? Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr – «Einstein» schaut hinter die Binsenwahrheit, liefert Fakten und testet die Vatertauglichkeit von Moderator Tobias Müller.

Beiträge

  • Streng, autoritär, abwesend: Die Väter von früher

    Noch vor einer Generation waren Väter die autoritären Respektspersonen in der Familie, die nie Zeit für Ihre Kinder hatten. Davon können auch unsere SRF-Moderatoren ein Liedlein singen.

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  • Testosteron: Das Hormon, das entscheidet, wer zum Vater taugt

    Taugt Tobias Müller etwas als Vater? Den einen Männern scheint der Umgang mit Kindern in die Wiege gelegt, den anderen liegt diese Rolle gar nicht. Und daran ist das Testosteron schuld, wie Psychologinnen der Uni Zürich herausgefunden haben. Da will Einstein natürlich wissen, was Tobias Müller als Vater taugt und macht mit ihm den Testosterontest.

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  • Teilzeit-Papi: Ein Ding der Unmöglichkeit?

    Kaum ein Mann, der nicht viel Zeit mit seinen Kindern verbringen möchte - aber nur 10 Prozent der Väter arbeiten in der Schweiz Teilzeit. Ein Phänomen, das mit unseren Gesellschaftsnormen zu tun hat. Für die Genderforscherin Andrea Maihofer von der Uni Basel ist klar: Die Männer definieren sich über ihren Beruf und wollen die Ernährerrolle nicht abgeben. Und ebenso halten die Frauen an ihrer Beschützerrolle fest.

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  • Papas sind aufregend: Was bringen sie den Kindern?

    Väter sind aufregend, Mütter eher anregend. So viel weiss man schon. Entwicklungspsychologen von der Uni Wien wollen die Unterschiede zwischen Papas und Mamas nun noch genauer benennen können und untersuchen, ob diese Eigenheiten mit bestimmten Kompetenzen beim Kind einhergehen. Hat der Vater Einfluss auf die kindliche Impulskontrolle oder ihren Umgang mit Stress? Dafür lassen die Forscher Dutzende Kinder und Eltern eigens kreierte Spiele spielen.

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Produzentin: Ariane Meier; Autoren: Sabine Olff, Niels Waibel