«Einstein» vom 26.2.2015

Beiträge

  • Paul Gauguin – virtuell und interaktiv

    Das Basler Beyeler-Museum beschreitet bei der Kunstvermittlung neue Wege: In der grossen Ausstellung der Werke des Malers Paul Gauguin können die Besucher in einem Multimedia-Raum in «interaktiven Büchern» blättern. Die Seiten sind teilweise konventionell bedruckt. Weitere Inhalte kann man in so einem Buch wie auf einem Touchscreen virtuell erkunden. «Einstein» zeigt die digitale Technologie hinter der virtuellen Kunst.

  • Hotspots der Kulturgeschichte

    Die kulturelle Entwicklung der letzten 2000 Jahre in einer Animation von wenigen Minuten zusammengefasst – das Forschungsprojekt eines Kunsthistorikers aus Dallas macht es möglich. Schon zwei einfache Daten aus dem Leben von 150‘000 wichtigen Persönlichkeiten der Menschheitsgeschichte reichen ihm dazu aus. Und das Ergebnis ist sehenswert.

  • Ältester, bekannter Treffpunkt der Menschheit

    Aus wissenschaftlicher Sicht dürfte es sie eigentlich gar nicht geben: Die mysteriösen Tempelruinen am «Göbekli Tepe», dem «Bauchigen Berg». Sie sind zu einer Zeit entstanden, als es weltweit noch keine festen Bauwerke gab, vor bis zu 16‘000 Jahren. Es muss ein Ort gewesen sein, zu dem Menschen aus allen Himmelsrichtungen aus einem Umkreis von mehreren Hundert Kilometern herbeiströmten. An diesem kulturellen Hotspot ist zudem vor etwa 12‘000 Jahren so etwas wie eine Schrift entstanden – gut 6000 Jahre vor der heute eigentlich «offiziellen» Entwicklung der Schrift.

  • Serie «Tierische Einwanderer»: das Grauhörnchen

    Grossbritannien steht auf Kriegsfuss mit dem grauen Eichhörnchen. Es wurde in der viktorianischen Zeit aus den USA ins Land eingeschleppt und dezimiert seither den Bestand des einheimischen, roten Eichhörnchens. Zum Auftakt unserer neuen Serie geht unser England-Korrespondent Urs Gredig den Spuren dieses Verdrängungskampfes nach und zeigt, warum das Grauhörnchen den Briten mehr als nur ein graues Haar beschert.