Die Jungen Wilden

Sie sind jung, wild und hoch talentiert: Die junge Generation der Schweizer Volksmusikanten. In dieser «Fiirabigmusig» sind lauter junge Musikerinnen und Musiker zu hören, welche schon jetzt auf höchstem Niveau spielen. Zum Beispiel die Kapelle Purzelbaum mit ihrer neuen CD «Heimlifeiss».

Pirmin Huber, Robin Mark und Marcel Oetiker als Kapelle Purzelbaum.
Bildlegende: Pirmin Huber, Robin Mark und Marcel Oetiker als Kapelle Purzelbaum. facebook.com/kapellepurzelbaum

Unter dem Titel «Heimlifeiss» hat die Kapelle Purzelbaum vor Jahresende eine neue CD präsentiert. Hier spielen Robin Mark und Marcel Oetiker am Schwyzerörgeli und Pirmin Huber am Kontrabass eigene Stücke und ältere Kompositionen von Kasi Geisser, Josias Jenny oder Josef Stump.

Experimentell und traditionell

Dies beweist, dass «die Jungen Wilden» nicht nur einen komplett neuen Weg innerhalb der Volksmusik gehen, sondern mit traditioneller und urchiger Volksmusik auch gerne auf Bewährtes setzen. So setzen auch Formationen wie das Ländlerquartett Bodaguat oder NüüUrchig trotz ihrem tiefen Durchschnittsalter bewusst auf traditionelle Volksmusik.

Dass «die Jungen Wilden» aber auch anders können, beweist beispielsweise die Metal Kapelle rund um den Hackbrettspieler Christoph Pfändler oder die Formation Quantensprung, welche nebst gewohnten Klängen gerne auch volksmusikalische Experimente präsentiert.

Studium der Volksmusik

Viele Musiker der jungen Volksmusik-Generation pflegen die Musik aber nicht nur als Hobby, sondern machen ihre Leidenschaft zum Beruf. Sie studieren an der Musikhochschule Luzern, welche als einzige Schweizer Hochschule ein Studium im Bereich Volksmusik anbietet. Die Formation dieser Musikstudentinnen und -studenten nennt sich Alpini Vernähmlassig.

Gespielte Musik

Moderation: Sämi Studer, Redaktion: Sämi Studer