«Guten Abend, gut’ Nacht»: 180 Jahre Brahms

Schon morgen ist der Mai um. Der Wonnemonat hat uns wettermässig nicht unbedingt das gebracht, was wir uns erhofft haben. Mit der passenden Musik aus der «Romantik» versuchen wir daher in dieser «Fiirabigmusig» die Mai-Bilanz zumindest musikalisch etwas aufzuwerten.

Der junge Johannes Brahms um 1866.
Bildlegende: Der junge Johannes Brahms um 1866. Wikimedia

Auch der grosse Romantiker Johannes Brahms (1833-1897) ist ein Mai-Kind, geboren wurde er vor 180 Jahren. Seine Lieder aber sind keineswegs von vorgestern. Kein Wunder haben daher viele Chöre in unserem Land Brahms-Lieder in ihrem Repertoire. Seine Kompositionen sind beliebt und werden von jung und alt gern gesungen.

Brahms und das Volkslied
 
Ein Grund könnte das «Volksliedhafte» seiner Melodien sein. Johannes Brahms hatte einen besonderen Bezug zum Volkslied. Einerseits liess er immer wieder Elemente davon in seine Musik einfliessen, anderseits wurden einige seiner Chorkompositionen in der Folge zu eigentlichen Volksliedern. So darf sein Wiegenlied «Guten Abend, gut Nacht» in dieser «Fiirabigmusig» auf keinen Fall fehlen. Es hat Einzug gefunden in praktisch jedes Kinderzimmer.

Vom «Oberwalliser Vokalensemble» ist zudem ein Stück aus den «Zigeunerliedern» zu hören und die Basler Jugendchöre «Vocale + Cantat» singen mit dem Lied «In stiller Nacht» eine der beliebtesten Kompositionen von Brahms. Eine Stunde Romantik pur...

Gespielte Musik

Moderation: Guido Rüegge, Redaktion: Guido Rüegge