Schäbyschigg: Zwischen Tradition und Innovation

Schäbyschigg bewegt sich auf den Spuren der alten Schänner Blech Füfermusig. Auf der CD «Perschpektivä» gehen die fünf Musiker jedoch eigene Wege: «Wir knüpfen an die traditionelle Musik an und probieren, diese ein bisschen aufzubrechen», sagt Tubist Tobi Zwyer. Das Ergebnis ist ein Hörgenuss.

Schäbyschigg (v.l.n.r.): Fabian Jud (Trompete), Jérôme Müller (Basstrompete), David Jud (Karinette), Tobi Zwyer (Tuba, Akkordeon, Gesang), Guillermo Casillas (Trompete).
Bildlegende: Schäbyschigg (v.l.n.r.): Fabian Jud (Trompete), Jérôme Müller (Basstrompete), David Jud (Karinette), Tobi Zwyer (Tuba, Akkordeon, Gesang), Guillermo Casillas (Trompete). zvg/Schäbyschigg

Viele Blaskapellen haben sich der böhmisch-mährischen Musik verschrieben, nur wenige der Schweizer Volksmusik. «Blechmusik als Volksmusik, das gibt es in der Schweiz fast nicht mehr», erklärt Tobi Zwyer im Gespräch mit der SRF Musikwelle. Schäbyschigg füllt diese Lücke.

Auf ihrer neuen CD «Perschpektivä» präsentieren die fünf Musiker fast ausschliesslich Eigenkompositionen. Die Musik ist tänzerisch, überraschend, volkstümlich, virtuos... «Es ist nicht so einfach, uns in eine Schublade zu stecken», schmunzelt Tobi Zwyer.

Die CD «Perschpektivä» von Schäbyschigg ist beim Label «Narrenschiff» erschienen.

Gespielte Musik

Moderation: Roman Portmann, Redaktion: Roman Portmann