Aufreisstipps von Vierbeinern

Kevin James ist zurzeit Hollywoods Lieblingsübergewichtiger für Klamaukfilme aller Art. Nach «Paul Blart: Mall Cop» und «Grown Ups» spielt der 46-Jährige in «Zookeeper» nun einen Zoowärter, der besser mit Tieren als mit Frauen umgehen kann.

Griffin (Kevin James) ist zwar ein guter Zoowärter, aber auch ein Tolpatsch. Deshalb wird dieser Auftritt schmerzhaft enden.
Bildlegende: Griffin (Kevin James) ist zwar ein guter Zoowärter, aber auch ein Tolpatsch. Deshalb wird dieser Auftritt schmerzhaft enden. Walt Disney

Stephanie (Leslie Bibb) lehnt Griffins (Kevin James) Heiratsantrag ab, weil ihr sein Beruf nicht glamourös genug ist. Auf Deutsch: Ein Zoowärter bringt zu wenig Kohle nach Hause. Ein herber Schlag für Griffin.

Fünf Jahre später überlegt sich Griffin tatsächlich, den Job zu wechseln. Das wollen die Zootiere auf jeden Fall verhindern. Deshalb lüften sie ihr Geheimnis, dass sie sprechen können, und geben ihm Ratschläge, wie er ein Weibchen erobern kann.

Weibchen abschleppen

Der Wolf schwört auf Reviermarkieren. Der Löwe schlägt vor, ein Zebra zu reissen. Aber die Löwin macht den besten Vorschlag: mit einem andern Weibchen vor der Nase des Weibchens seiner Wünsche rum stolzieren. Das funktioniere immer.

Natürlich funktioniert nichts so einfach in diesem Film, schliesslich ist «Zookeeper» ein Klamauk. Je mehr schief geht, desto mehr Lacher, lautet ein altes Gagrezept. Man kann wirklich immer wieder lachen, trotzdem hinterlässt der Film einen zwiespältigen Eindruck.

Für Kids und Teenager

Der Ausgang von Griffins Lovestory überrascht höchstens jene Menschen, die zum ersten Mal eine Hollywood-Komödie sehen. Kinder dürften also ihren Spass an den Viechereien haben, ihre Eltern könnten indes wieder einmal erfahren, was «fremdschämen» heisst.

Redaktion: Reto Baer