Papi von 533 Kindern

«Starbuck» ist eine witzige Komödie über einen typischen Verlierer, der schliesslich über sich selbst hinaus wächst, als er erfährt, dass er wegen einer Panne in einer Samenbank Vater von 533 Kindern ist.

So sieht es aus, wenn David (Patrick Huard) von einem Teil seiner 533 Kinder umarmt wird.
Bildlegende: So sieht es aus, wenn David (Patrick Huard) von einem Teil seiner 533 Kinder umarmt wird. Ascot Elite

Das hat David (Patrick Huard) nun davon, dass er sich in seiner Jugend um einen Nebenverdienst bemühte und Samen spenden ging: Ein Anwalt erklärt ihm, er sei wegen seines überdurchschnittlich guten Spermas in der Klinik «La France» unter dem Pseudonym Starbuck geführt worden. Und er sei Vater von 533 erwachsenen Kindern, von denen 142 seine Identität erfahren möchten.

Logisch, dass David erst mal überfordert ist. Ein Gefühl, das sich ohnehin durch sein ganzes Leben zieht. Doch als er einige Umschläge mit Fotos und Lebensläufen einzelner seiner Söhne und Töchter erhält, obsiegt die Neugier.

Sympathische Story

David öffnet einen Umschlag nach dem andern und beginnt, seine Sprösslinge heimlich zu beobachten. Schliesslich sucht er sogar inkognito den Kontakt zu ihnen und hilft, wo er kann. Er wird fast so etwas wie ein Schutzengel für sie.

Da wechselt der Ton des Films von der Komödie zum Melodrama. Und auch wenn das Ganze reichlich unmöglich und konstruiert ist, so zieht einen der Charme der Geschichte doch irgendwie rein. Das liegt nicht zuletzt am sympathischen Hauptdarsteller Patrick Huard.

Autor/in: Reto Baer