«Self/less» - Wie man Ben Kingsley verjüngt

In Tarsem Singhs «Self/less» verwandelt sich der 71-jährige Ben Kingsley in den 33 Jahre jüngeren Ryan Reynolds. Wie ist das möglich? Dank einer futuristischen Maschine, die sich die Drehbuchautoren Àlex und David Pastor ausgedacht haben.

Edward (Ryan Reynolds, rechts) hat etwas gegen die dubiose Geschäftspraxis von Albright (Matthew Goode).
Bildlegende: Edward (Ryan Reynolds, rechts) hat etwas gegen die dubiose Geschäftspraxis von Albright (Matthew Goode). Ascot Elite

Damian (Ben Kingsley) ist ein steinreicher Geschäftsmann, der Krebs im Endstadium hat. Doch es gibt eine illegale Lösung für sein Problem: Eine geheime Organisation unter der Leitung von Albright (Matthew Goode) bietet ihm für 250 Millionen Dollar einen neuen und jungen Körper an.

Nachdem sein Geist und seine Seele mittels einer futuristischen Maschine in diesen genetisch erzeugten Körper versetzt wurden, erhält er eine neue Identität: Er ist jetzt Edward Kidner (Ryan Reynolds) und kann dank nicht näher erklärten Tricks sein Vermögen weiter nutzen.

Mehr Verfolgungsjagd als Inhalt
Aber bald plagen ihn so etwas wie Visionen oder Halluzinationen. Er sieht ein Landhaus, eine Frau und ein Kind. Und man ahnt es schon: Das sind Erinnerungen des neuen Körpers. Der wurde nämlich nicht wie vorgegeben im Labor kreiert.

Von diesem Moment an verkümmert der Thriller zu einer einzigen Verfolgungsjagd, weil Edward/Damian versucht, das Unrecht wieder gut zu machen. Die Bilder und Actionszenen sind gut, aber die Story ist doch einen Tick zu abstrus. 3 von 6 Filmbären.

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Autor/in: Reto Baer