«Star Wars Episode VII: The Force Awakens» macht Spass

Regisseur J.J. Abrams, der schon die «Star Trek»-Fangemeinde mit zwei tollen Filmen beglückte, erfreut nun auch die «Star Wars»-Fans mit einem sehr unterhaltenden Popcorn-Movie. Auftrag erfüllt.

Die alten Helden sind zurück: Chewbacca (Peter Mayhew) und Han Solo (Harrison Ford).
Bildlegende: Die alten Helden sind zurück: Chewbacca (Peter Mayhew) und Han Solo (Harrison Ford). Walt Disney

Der neue Wüstenplanet heisst Jakku. Der neue piepsende Roboter heisst BB-8. Die neue Heldin heisst Rey (Daisy Ridley). Aber sonst bleibt alles beim Alten. Zum Glück.

Der Auftakt zur neuen «Star Wars»-Trilogie macht wieder so viel Spass wie die drei Originalfilme aus den Jahren 1977 bis 1983 und lässt die dreiteilige Vorgeschichte von 1999 bis 2005 etwas vergessen.

Das liegt zu grossen Teilen an der Rückkehr des alten Schlitzohrs Han Solo (Harrison Ford) und seines pelzigen Copiloten Chewbacca (Peter Mayhew). Gewiss, so werden alte «Star Wars»-Nostalgiker wie ich bedient, aber die zwei haben nun mal die witzigsten Szenen.

Retro-Charme in der Zukunft

Die Story ist an sich nichts Besonderes: Der Speicher von BB-8 enthält eine Karte, die den Weg zu Luke Skywalker (Mark Hamill) zeigen soll. Die Rebellen unter der Führung von Generalin Leia (Carrie Fisher) wollen die Karte ebenso wie die Feinde des First Order unter Kylo Ren (Adam Driver) und dem Supreme Leader Snoke (Andy Serkis), der als Mischung aus Gollum und Lord Voldemort nicht zu überzeugen vermag.

Alles weitere sind Kämpfe und Scharmützel, letztlich nur eine neue Variation des Kriegs zwischen der hellen und der dunklen Seite. Doch Hauptsache, der neue Film hat keinen Ausrutscher wie den nervigen Alien Jar Jar Binks. Also: Popcorn schnappen und mit «The Force» durchs Weltall flitzen. 4 von 6 Filmbären.

Trailer E / Trailer D + Making of D

Autor/in: Reto Baer