Sacri musicali affetti

Solo-Motetten von Barbara Strozzi und ihren venezianischen Zeitgenossen.

In der Mitte des 17. Jahrhunderts blühte in Italien der Sologesang auf: Die Solostimme, von wenigen Instrumenten begleitet, wurde zur «Primadonna» sowohl der weltlichen wie der geistlichen Musik. Sie vermittelte direkt und plastisch Stimmungen und Stimmungswechsel, und das in hoher Gesangskunst. Eine Meisterin dieser Kunst war Barbara Strozzi, auch in ihren geistlichen Gesängen «Sacri affetti musicali».

Alex Potter interpretierte am Festival Alte Musik Zürich zusammen mit dem Ensemble Chelycus eine Auswahl.

Redaktion: Norbert Graf