Pierre Krähenbühl: «Kein Flüchtling will Flüchtling bleiben!»

Sein Job ist es, 5 Millionen Flüchtlinge zu schützen. Der Genfer Pierre Krähenbühl ist UNO-Generalkommissar für Palästinaflüchtlinge und höchster Schweizer bei der UNO. Er verhandelt im Nahen Osten um Frieden und würdige Lebensumstände.

Stationiert in Ostjerusalem führt der Familienvater ein Leben zwischen den Fronten: UNO-Generalkommissar Pierre Krähenbühl.
Bildlegende: Stationiert in Ostjerusalem führt der Familienvater ein Leben zwischen den Fronten: UNO-Generalkommissar Pierre Krähenbühl.

«Man muss den Dialog suchen mit allen Parteien.» Pierre Krähenbühl diskutiert mit Kriegsführern und Kriegsopfern, verhandelt mit Lackschuhträgern und Barfüssigen. Er tut es mit zurückhaltender Stimme, und eisernem Diskussionswillen. Seit 25 Jahren arbeitet Pierre Krähenbühl in Kriegsgebieten, von Afghanistan bis Bosnien. 12 Jahre lang war er operativer Leiter des IKRK, heute ist er Chef von 30‘000 Mitarbeitern bei der UNWRA. Wie bleibt man neutral und hoffnungsvoll zwischen den Fronten? Wie sieht er die Flüchtlings-Katastrophe vor den Türen Europas, und in den überfüllten Flüchtlings-Camps um Syrien? Und welche Rolle spielt die Schweiz als Vermittlerin in Krisengebieten? Der «Advokat der Flüchtlinge» (SRF Sternstunde) ist Gast im Focus.

Moderation: Kathrin Hönegger, Redaktion: Kathrin Hönegger