Der Arzt und das Nomadenmädchen

Staffel (2012), Folge 1

Der Schweizer Chirurg Beat Kehrer lernt in einem mongolischen Spital die zehnjährige Saichan kennen, dessen Operation er überwachen wird. Das Nomadenmädchen ist von weither aus der Steppe angereist. Saichan leidet unter einem Geburtsfehler und muss operiert werden. Zwei Welten treffen aufeinander.

Kehrer und sein Team von Schweizer Chirurgen und Anästhesisten setzen sich in Spitälern der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator für eine Weiterentwicklung der Medizin ein, indem sie mongolische Kolleginnen und Kollegen weiterbilden. Den Rahmen zu dieser freiwilligen Tätigkeit bildet ein Projekt, das von der privaten Stiftung «Swiss Surgical Team» und von der DEZA (Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit) getragen wird.

Sieben Jahre später besucht das Swiss Surgical Team Saichan und ihre Familie wieder in der Jurte. Aus dem Nomadenmädchen ist eine junge, vitale Frau geworden. Saichan hat heute einen Traum: Sie will Ärztin werden.

Die Mongolei hat sich stark verändert. Das Land ist reich an Bodenschätzen und entwickelt sich rasant. Ausländische Firmen drängen in das Land, es herrscht Goldgräberstimmung. Was heisst das für das Swiss Surgical Team?

Beat Kehrer reist und arbeitet seit Jahren in der Mongolei, der profunde Kenner ist im Gespräch bei Röbi Koller. Mit dabei ist auch Nicole Gauderon, die Operationsfachfrau reiste zum ersten Mal in die Mongolei.