Der globale Zoo

Staffel (2013), Folge 3

Internationaler Partnertausch im Zoo. Wie aufwändig und schwierig er ist, zeigte «DOK» am Beispiel des Zoos Zürich. Drei Jahre später will «DOK» wissen, wie es um den Zuchterfolg steht. Hat sich ein «Kindersegen» eingestellt? Und helfen die Zoos auch den Tieren in der freien Wildbahn?

Die Globalisierung ist schon längst in unseren Zoos angekommen. Tiere im Zoo sollen nicht nur den Menschen erfreuen, sie sollen auch helfen, gefährdete Tiere vor dem Aussterben zu schützen. Nur ein internationaler Partnertausch kann die genetische Vielfalt gewährleisten. Für Tiere bedeutet dies oftmals lange Reisen und einen grossen Anpassungsstress.

Wie dieser Partnertausch aussieht, und wie schwierig und aufwendig das Zusammenführen dieser Tiere ist, hat «DOK» am Beispiel des Zoos Zürich dokumentiert. Ein junger Orang-Utan aus einem deutschen Tiergarten kommt nach Zürich und soll hier so schnell wie möglich für Nachwuchs sorgen. Ein Schneeleopardenmännchen wird in Estland auf die Reise geschickt. Er soll um die Gunst einer Zürcher Wildkatze buhlen und möglichst viele Katzenkinder zeugen.

Die im Film beteiligten Tiere Orang-Utans, Schimpansen Schneeleoparden, Tiger und Löwen sind nur ein Beispiel für viele andere Tierarten.

Zu Gast bei Röbi Koller: Robert Zingg, Kurator und Zuchtbuchführer, Zoo Zürich.