Biodiversität und Landwirtschaft – ist das ein Widerspruch?

Die Landwirtschaft produziert Gemüse, Obst, Fleisch und Milch für unseren täglichen Bedarf. So verzehrten wir 2017 pro Kopf im Durchschnitt 73 Kilo Frischgemüse, 18 Kilo Joghurt oder 22 Kilo Schweinefleisch. Die intensive Nutzung der Böden hat eine Kehrseite: Sie setzt der Artenvielfalt zu. 

Ein Traktor mit dem Prototyp eines Pflanzenschutzroboters unterwegs auf einem Schweizer Feld.
Bildlegende: Ein Traktor mit dem Prototyp eines Pflanzenschutzroboters unterwegs auf einem Schweizer Feld. Keystone

Viele Bauern kümmern sich schon heute um die Ökologie, säen Blumenwiesen neben ihren Feldern an, produzieren biologisch oder reduzieren ihren Tierbestand. Aber Bauern sind nicht Naturgärtner. Sie sind Produzenten. Sie liefern uns Fleisch, Milch, Obst und Gemüse. «Und bitte nicht zu teuer», sagen wir Konsumentinnen und Konsumenten. Also muss der Ertrag auf den Feldern maximiert werden.

Die in der Landwirtschaft eingesetzten Pestizide und Stickstoffe bedrohen jedoch Tier- und Pflanzenarten.

Hörerinnen und Hörer diskutieren mit Gästen im Studio mit folgenden Gästen die Frage, wie Landwirtschaft und Artenschutz zusammenpassen:

  • Christoph Hagenbuch, Landwirt in Oberlunkhofen
  • Pascal König, Projektleiter Landwirtschaft, BirdLife Schweiz

Moderation: Christine Hubacher, Redaktion: Christine Hubacher / Online: Fabio Flepp