• , winterthur

    Donnerstag, 26.03.2015, 18:45

    , als ich letztes Jahr während einer Autofahrt auf der Autobahn, aufgrund einer Depression, das starke Gefühl hatte, dass ich einfach das Steuerrad loslassen möchte, und mir eben gleichgültig war, dass ich sterben werde....so denke ich mir , dass es auch möglich wäre, dass der CO-Pilot einen Depressions"Schub" erlebte...vielleicht verheimlichte er eine Depression, das ja nicht selten vorkommt, dass man sich diese Krankheit nicht zugestehen will...

  • , Lugnorre

    Donnerstag, 26.03.2015, 18:34

    Es ist ja nicht das erste Mal, dass so etwas Schreckliches passiert. Gerade die Luftfahrt ist so auf grosse Sicherheit erpicht, da stellt sich doch die Frage, weshalb es nicht weltweit eine gesetzliche Regelung ist, dass, wenn ein Pilot das Cockpit verlässt, eine andere Person als 2. Person zwingend ins Cockpit muss. Es könnte ja auch passieren, dass einem Piloten gesundheitlich widerfährt, sicher ist sicher, selbst wenn die Flieger mit Autopilot unterwegs sind.

  • , 6370 Stans

    Donnerstag, 26.03.2015, 18:27

    Es muss immer zuerst etwas passieren, bis gehandelt wird. 9/11 war ein "Lehrblätz", um die Türe zum Cockpit zu sichern, sodass man sie nur von innen betätigen konnte, was nun leider für die Passagiere und das Personal der Unglücksmaschine zum Verhängnis wurde und nun ebenfalls als tragischer "Lehrblätz" für weitere Verbesserungen "dient". Dass das Cockpit bisher nicht unbedingt von 2 Leuten besetzt sein musste, grenzt an Grobfahrlässigkeit. (Gefahr durch Unwohlsein eines Piloten)

  • , 6370 Stans

    Donnerstag, 26.03.2015, 18:16

    Es ist mir unerklärlich, dass dieser junge, nette und lustige Co-Pilot, der anscheinend Freude an den schönen Dingen des Lebens hatte, ein eifriges Vereinsmitglied und sogar im Segelfliegerverein war, imstande war, das Flugzeug mit 150 Passagieren vorsätzlich abstürzen zu lassen. Auffallen war, dass er, wie es hiess "manchmal ruhig war". Bedrückten ihn neben seiner Fröhlichkeit persönliche Sorgen. Litt er deswegen gar zeitweise an Depressionen? Fragen, die zu denken geben.

  • , Nesslau

    Donnerstag, 26.03.2015, 18:12

    Atemgeräusche sagen noch lange nicht, dass der Copilot bei Bewusstsein war.Und wenn er die Idee hatte das Flugzeug bewusst abstürzen zu lassen wäre es auch möglich gewesen, dass er das per Funk mitgeteilt hätte. Mir kommt es so vor, als ob man einfach einen Schuldigen sucht. Wie steht es mit den Versicherungen? Wann bezahlen sie wieviel? Bezahlt sie überhaupt bei einem Gewaltakt von einem Piloten? Wie steht es mit der Reparatur des Flugzeuges vor dem Start. Sie soll Stunden gedauert haben?????

  • , 5725 Leutwil

    Donnerstag, 26.03.2015, 17:59

    Die Entscheidung einer skandinavischen Fluggesellschaft finde ich gut, dass immer 2 Personen im Cockpit sein müssen. Warum wird im Cockpit keine Videoüberwachung inklusive Videorekorder eingesetzt, um sicherere Abklärungen machen zu können. Gut gibt es "Forum" auch als Podcast, denn ich kann die Sendung nicht live hören

  • , Chamoson

    Donnerstag, 26.03.2015, 17:43

    Hat niemand von den Passagieren per Handy mit Angehörigen / Freunden telefoniert oder getextet? Es war immerhin ein Senkflug von bis zu 10 Minuten vor dem Unglück? Vielen Dank und freundliche Grüsse. Monika

  • , Brunnen

    Donnerstag, 26.03.2015, 17:41

    Dieses Unglück ist furchtbar - für alle Angehörigen, die einen geliebten Menschen verloren haben, eine Tragödie. Mich beschäftigt auch sehr, was mit den Angehörigen des Co-Piloten passiert: zuerst muss man den Verlust des Sohnes/Bruders/Enkels/Freundes mit Entsetzen hinnehmen und dann auch noch die Tatsache, dass der geliebte Mensch möglicherweise das ganze Unglück absichtlich herbeigeführt hat. Ich wüsste nicht, wie ich so etwas verkraften könnte...

  • , Zetzwil AG

    Donnerstag, 26.03.2015, 17:38

    Leider gibt es für nichts eine Garantie. Auch noch so gute psychologische Kenntnisse schützen niemanden vor Schaden. Was ist, wenn ein LkK-Fahrer mit Gefahrengut durchdreht und in irgend ein wichtiges Gebäude reindonnert und ein Inferno verursacht? Schüler die ihre Klassen erschiessen? Leute die gemobbt werden? Die Geschichte zeigt doch immer wieder, dass Sachen passieren, die niemand für möglich hielt. 9/11 zum Beispiel. Oder wie sind kriminelle Diktatoren einzustufen?

  • , 4106 Therwil

    Donnerstag, 26.03.2015, 17:36

    Wie ist es möglich im Handy-Zeitalter, dass niemand - weder von der Besatzung noch von den Passagieren - via Handy-Nachricht (Tel./SMS/Whatsapp) einen Hilferuf verschickt hat??? Da hatten doch mit Sicherheit sowohl Crew wie Passagiere praktisch alle ein Handy!!!!! In fast 10 Minuten Sinkflug hat man Zeit dafür.... und in Todesangst auch das Bedürfnis!!! Wenn nicht alle, so doch einige - vor allem die geschulte Crew!!! Damals bei 9/11 taten das mutige Passagiere doch auch!!