Einkaufen im Ausland: Ist das unsolidarisch?

Shoppen im Ausland: mehr als nur ein Trend. Schweizerdeutsch  ist in den grenznahen Einkaufsstädten wie Konstanz, Lörrach oder Weil am Rhein an den Wochenenden die vorherrschende Sprache. Letztes Jahr kauften Herr und Frau Schweiz im nahen Ausland für über 5 Milliarden Franken ein.

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Dem Schweizer Detailhandel bereitet die Abwanderung Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten zunehmend Sorge. Kündigungen, Lehrstellenstopp, Schliessungen sind die Folge. «Im Ausland einkaufen ist unpatriotisch», haben Politiker schon vor Jahresfrist verlauten lassen. «Im Gegenteil», sagen andere, nur so wachse der Druck auf die Produzenten, die Preise auch in der Schweiz zu senken.

Gäste:

Kathrine Keller Haan, Konsumentin Staad
Jris Brentano, Konsumentin Kleinandelfingen 
Jürg Blattner, Papeterist Riehen
Andres Clerici, Drogist Frauenfeld
Sara Stalder, Stiftung für Konsumentenschutz
Adrian Wyss, Swiss Retail Federation

 

 

Redaktion: Christine Hubacher