Frauenrentenalter 65 – ja oder nein?

Die schrittweise Erhöhung des Frauenrentenalters auf 65 erhält bei Umfragen mehr und mehr Zustimmung. Die Stimmen dagegen sind aber laut: «Frauen haben punkto Lohn und Mutterschaft berufliche Nachteile. Nun noch das Rentenalter erhöhen? Kommt nicht in Frage.»

Eine ältere Frau sitzt am Meer.
Bildlegende: Am Vorabend des nationalen Frauenstreiks ist das Frauenrentenalter Thema in der Sendung «Forum». sk/Unsplash

Am Vorabend des nationalen Frauenstreikes reden wir darüber: Frauenrentenalter 65 – ja oder nein?

Die Reform der Altersvorsorge 2020 scheiterte 2017 an der Urne. Unter anderem wollte man das Frauenrentenalter auf 65 erhöhen. Die Vorlage fand keine Mehrheit beim Volk.

Doch langsam kippt die Stimmung. Eine repräsentative Umfrage von gfs.bern von letztem Jahr zeigt, dass für eine Mehrheit der Befragten aller Alterskategorien das Frauenrentenalter 65 vorstellbar wäre.

Lohnunterschiede bei Männern und Frauen, schlechtere Karrierechancen für Mütter, tiefere Renten für Frauen wegen unbezahlter Familienarbeit und Angehörigenpflege, prekäre Arbeitssituationen für Frauen in Teilzeitanstellung – es gibt viele Gründe, weshalb sich Gegnerinnen und Gegner gegen das Frauenrentenalter 65 stellen.

Gäste in der Sendung

  • Jolanda Brunner, Gemeindepräsidentin von Spiez BE (SVP)
  • Vania Alleva, Präsidentin Schweizer Gewerkschaft UNIA
  • Franziska Barmettler, IKEA Schweiz, Chefin Nachhaltigkeit, GLP-Kantonsrätin ZH

Diskutieren Sie online mit. Die Online-Kommentare fliessen in die Sendung ein.

Moderation: Christine Hubacher, Redaktion: Christine Hubacher / Online: Karin Rüfli