Kleider – wer bezahlt den Preis?

Preiswert und modisch sollen sie sein und allenfalls bequem: Wenn wir shoppen gehen, gehören Kleider zu einem unserer liebsten Konsumgüter. Entsprechend gross ist das Angebot. Und damit auch der Druck auf die Preise und die Produktionskosten.

Die Wand der Vermissten vom Einsturz der Textilfabrik in Savar, nahe Bangladesch.
Bildlegende: Die Wand der Vermissten vom Einsturz der Textilfabrik in Savar, nahe Bangladesch. Keystone

Doch Grossunfälle in Textilfabriken in Bangladesch von letztem November und von voriger Woche stehen in Zusammenhang mit den tiefen Produktionskosten.

Wir fragen deshalb: Wo tragen wir als Konsumentinnen und Konsumenten eine Mitverantwortung? Wie hoch sind die Gestaltungsmöglichkeiten von Firmen, wenn es um Produktionsbedingungen geht? Sind teure Kleider sozialverträglicher als günstige? Sind fair produzierte Kleider nur etwas für Besserverdienende?

Im Forum diskutieren

  • Christa Luginbühl, Clean Clothes Campaign, Erklärung von Bern
  • Kevin Willy, Verantwortlicher Produktion, Finanzen, Logistik NILE
  • Jürg von Niederhäusern, Leiter BSCI-Kontaktgruppe  Schweiz und Leiter Standards Migros

 

 

 

Redaktion: Christine Hubacher