Präimplantationsdiagnostik: Wie weit darf die Medizin gehen?

Jedes Jahr lassen sich in der Schweiz rund 6000 Frauen künstlich befruchten. Am 14. Juni stimmen wir über die Vorlage zur Präimplantationsdiagnostik ab. Embryos sollen schon im Labor auf genetische Defekte untersucht werden dürfen. Ist ein solcher Eingriff in die Natur richtig?

Eine Person arbeitet im medizinischen Labor.
Bildlegende: Dürfen künstlich erzeugte Embryonen bald schon im Reagenz-Glas auf Krankheiten untersucht werden? Keystone

Im «Forum» diskutieren Gäste mit Hörerinnen und Hörern:

  • Barbara Camenzind, Mutter eines Buben mit Down-Syndrom und Geschäftsführerin Insieme Cerebral Zug
  • Christian De Geyter, Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Chefarzt der Frauenklinik am Universitätsspital Basel
  • Doris Egli, Mutter eines Buben mit Cystischer Fibrose
  • Susanne Lippmann-Rieder, Fachärztin für Psychiatrie und Gründerin des Ärztekomitees «Nein zur PID»

Diskutieren Sie mit!

Was denken Sie? Ist es richtig, in die Natur einzugreifen, um kranke und behinderte Kinder quasi «zu verhindern»?

Moderation: Yvonne Hafner, Redaktion: Yvonne Hafner