Sterben Friedhöfe aus?

Die Asche des Vaters dem Wildbach übergeben? Die Asche der Liebsten zum Diamantring verarbeiten lassen? Die Urne zuhause aufbewahren? Das alles darf man und wird auch gemacht. Die letzte Ruhestätte ist heute nicht mehr automatisch der Friedhof. Und wenn, dann oft das Gemeinschaftsgrab.

Ein Gips-Engelchen sitzt auf einem Grab.
Bildlegende: Friedhof oder freie Natur, wo soll die letzte Ruhestätte sein. Keystone/A. Kosta

Manchmal bedauern Angehörige, dass sie den letzten Willen ihres Verstorben respektiert und die Asche ins Gemeinschaftsgrab oder in den Bergen verstreut haben. Die Blumen, die Kerzen, die Engel, die Lufträder – wo stellt man sie hin? Es fehlt der konkrete Ort der Besinnung und des Gedenkens.

Hörerinnen und Hörer diskutieren mit Gästen Fragen rund um die letzte Ruhestätte.

  • Friedhof oder freie Natur – wo soll Ihre letzte Ruhestätte sein?
  • Der letzte Wille des Verstorbenen, ist er immer zu respektieren?
  • Wie viel Leben darf auf dem Friedhof sein?

Diskutieren Sie jetzt schon online mit (siehe Link unten).

Gäste

  • Walter Glauser, zuständig in der Stadt Bern für die Friedhöfe
  • Gyan Härri, Bestatter Aurora

Moderation: Christine Hubacher, Redaktion: Christine Hubacher, Online: Barbara Kohler