Trainerverschleiss im Schweizer Fussball

Wer in der Schweizer Super League an der Seitenlinie steht, hat keinen sicheren Job: In dieser Saison wurden bereits elf Trainer entlassen. In praktisch keiner anderen Liga ist der Trainerverschleiss so hoch wie in der Schweiz. Einzig die italienische Serie A kann mithalten.

 YB-Trainer Martin Rueda (r.) und Assistenztrainer Thomas Haeberli (l.), während dem ersten Training mit dem Kader der ersten Mannschaft des BSC Young Boys. Anfangs April wurde Martin Rueda per sofort von seinem Trainerposten frei gestellt.
Bildlegende: YB-Trainer Martin Rueda (r.) und Assistenztrainer Thomas Haeberli (l.), während dem ersten Training mit dem Kader der ersten Mannschaft des BSC Young Boys. Anfangs April wurde Martin Rueda per sofort von seinem Trainerposten frei gestellt. Keystone

Es sei das Schicksal aller Trainer, früher oder später mit Tomaten beworfen zu werden, sagte schon der ehemalige Trainer Dino Zoff. Hat der Club Erfolg, macht der Trainer alles richtig, verliert die Mannschaft, ist es oftmals der Trainer, der seinen Platz als erster räumen muss.

In der Super League stehen einzig bei GC, St. Gallen und Lausanne die gleichen Coaches an der Seitenlinie wie zu Beginn der Saison.

Was läuft schief im Schweizer Fussball? Wieso setzen die Clubs nicht mehr auf Kontinuität?

In der Sendung Forum diskutieren:

  • Daniel Ammann, Fussballfan, Redaktionsleiter «kurzpass.ch»
  • Bernhard Heusler, Präsident FC Basel
  • Hanspeter Latour, Fussballexperte, Ex-Trainer
  • Erich Vogel, Fussballexperte, Ex-Manager

Moderation: Simone Hulliger, Redaktion: Simone Hulliger