Ulrich Knellwolf: «Wir brauchen Feste in dieser trostlosen Welt»

Er ist Fan von der biblischen Weihnachtsgeschichte und hat selber Weihnachtsgeschichten geschrieben: der Zürcher Theologe und Schriftsteller Ulrich Knellwolf. Am Weihnachtstag erzählt der 73-Jährige im Gespräch mit Sonja Hasler, warum er Happyends mag und keine Krimis mehr schreibt.

Porträt von Ulrich Knellwolf mit Weihnachtskugeln.
Bildlegende: Ulrich Knellwolf ist «Gast am Mittag». Montage: Keystone / Colourbox

Als Kind wollte er eigentlich Bauer werden, oder Tierarzt, oder Kunstmaler. Geworden ist Ulrich Knellwolf Pfarrer und Schriftsteller. Vor allem mit seinen Krimis «Roma Termini» oder «Tod in Sils Maria» hat er sich einen Namen gemacht. Ein Pfarrer, der üble Geschichten schreibt und munter Leute sterben lässt, das gab zu reden.

Knellwolf kann aber auch anders: in seinem Buch «Gott baut um» geht es friedlich zu und her. In diesen Geschichten, bevölkert mit Dieben, Hirten und Liebespaaren, erfährt man, was Weihnachten bedeutet: die Ahnung von einer anderen, besseren Welt.

Ulrich Knellwolf lebt mit seiner Frau Elsbet in Zollikerberg, steht noch hin und wieder auf der Kanzel und hat eben sein neustes Buch beendet.

Redaktion: Sonja Hasler